Mein Blogartikel: Die Macht der Seile

Die Macht der Seile

FSK 18

Seile sind wohl eines der bekanntesten Werkzeuge und nahezu Aushängeschild des BDSM, sowohl in vielen sozialen Netzwerken als auch in plakativen Darstellungen in den unterschiedlichsten Medien. Der gefesselte Körper wird zum Synonym für Submission und Unterwerfung, für Hingabe und Ergebenheit dem dominanten Part gegenüber.

Bei genauerer Betrachtung findet wohl kaum ein anderer Gegenstand innerhalb des Repertoires von Spielmitteln neben den positiven Assoziationen ebenso gleichsam viele negative.

Auf der Zeitreise in die geschichtliche Vergangenheit begegnet einem das Seil vielmals als bedrohliches Medium der Unterdrückung und Gewalt. Die Fesselung von Menschen stand dabei in keinerlei erbauendem Aspekt, sondern war stets mit einer Vielzahl an Qualen und Torturen verbunden. Das Seil machte Menschen wehrlos, um über deren Verbleib erbarmungslos Macht auszuüben, sie zu foltern oder festzusetzen. Nicht selten fanden einige dabei auch den Tod, sei es gerechtfertigter- oder ungerechtfertigterweise. Der Henker, der die Festigkeit des Seils vor der Hinrichtung prüft, die Verurteilten, die erhängt am Seil baumeln – neben den Geschichtsbüchern findet sich auch in zahllosen Filmen diese groteske Szenerie, welche wohl keinen so wirklich unberührt lässt.

Die gefesselten Hände können somit beim Betrachter derer ein Kaleidoskop an Empfindungen auslösen, die sehr facettenreich sein können. So können neben den an- und erregenden Gedanken auch Unsicherheiten und Bedenken in Bezug auf Seile im Raum stehen. Essentiell für ein harmonisches Miteinander scheint es, sich der Vielfalt an unterschiedlichsten Gefühlen bewusst zu sein, diese zuzulassen und nicht zu werten oder gar zu verdrängen. Ein Verdrängungsmechanismus dieser würde eine immer enger werdende Spirale der Verzweiflung erzeugen, aus welcher irgendwann kaum einer mehr unbeschadet entweichen kann.

Wie können nun Seile zu etwas sehr Erfüllendem werden, zu einem Mittel, welches im Guten erzittern und erglühen lässt?

 

Die Antwort darauf ist im Grunde simpel – durch Vertrauen.

 

Ansichten eines Doms:

„Vollständig bewegungslos verschnürt und ausgestellt…
Deine Brüste quellen anregend aus den Seilen, meine Finger streicheln kreisend deine Warzenhöfe, spielen gierig mit den Nippeln. Diese richten sich hart und steil auf. Meine Finger drücken und quetschen sie. Du spürst ein erregendes Pochen, ein Pulsieren und ein Gefühl der Hitze in deinen eng eingeschnürten Brüsten.

Nichts verdeckt den Blick auf die durch die Erregung leicht angeschwollen und zartrosafarbenen Lippen und die Spitzen der inneren und etwas dunkleren Schamlippen. Meine suchende Hand legt sich auf deine feuchten Schamlippen. Behutsam mit mal mehr, mal weniger Druck umkreise ich den Kitzler, ohne ihn jedoch zu berühren. Wie sehr sehnst du dich nach der nächsten Berührung…“

 

Nun wird kaum ein menschliches Gut oftmals so selbstverständlich eingefordert wie das Vertrauen. Sozusagen als eine Art Pfand wird dieses dem dominanten Part gereicht, um sich überhaupt auf jegliche Interaktionen im Rahmen der Submission wirklich und tief einzulassen. Nicht zu vergessen sei hier auch der Dom, welcher mindestens genauso viel Vertrauen in seine Sub benötigt, um diese fliegen lassen zu können.

So leicht und doch so schwer scheint es, wahrhaftiges Vertrauen in einen anderen Menschen zu finden. Gerade bei Ganzkörperfesselungen funktioniert ohne eine vertrauensvolle Basis nichts. Doch nicht nur im Vorfeld des Einsatzes von Seilen, auch währenddessen und auch im Nachhinein kann dieses Material intensive Empfindungen aufsteigen lassen. Angefangen von Panik, Tränen und Verzweiflung bis hin zu freudigen Gefühlsausbrüchen und grenzenloser Euphorie kann die ganze Bandbreite an Bewusstseinsebenen tangiert werden.

In solch besonderen Momenten sollten wohl beide Spielpartner sehr nah beieinander sein, um sich die ganze Zeit über in einer Session nicht zu verlieren, sich zu sehen und das gemeinsame Band der Verbindung nicht zu brechen.

Doch was macht den Reiz der Seile aus?

 

Dem Seil an sich als Mittel zum Zweck sollten sich alle Anwender stets sehr bewusst nähern. Die Hantierung mit Seilen bürgt eine große Verantwortung und das für beide Seiten. Druckstellen und Marken der Zeichnung sind oftmals erwünscht und lassen Sub und Dom erblühen in ihrer gegenseitigen Zuwendung und Wertschätzung, doch ein Abbinden und Abklemmen von Nervenbahnen gehören hier vermutlich weniger dazu. Damit ernsthafte Verletzungen ausbleiben, wäre es durchaus ratsam, einen Workshop oder eine ähnliche Weiterbildung in dieser Richtung vorzunehmen, um die lustvolle Fesselung eines Menschen gekonnt umsetzen zu können, gerade wenn zu Beginn ein wenig die Erfahrung fehlt. Auch eine Schulung über die unterschiedlichen Beschaffenheiten des Ausgangsmaterials des Seils kann äußerst hilfreich sein, bevor aktiv mit der Umsetzung begonnen wird.

Hierbei gibt es eine wunderschöne Philosophie, die sich wohl auf sehr viele Praktiken und auch Fetische übertragen lässt: Nicht der Kink findet den Menschen, sondern der Mensch den Kink.

So suchen sich viele Doms ihr Handwerkszeug passend für Sub und ihren Körper und vor allem ihrer Mentalität aus.

Soll es das schmale oder das breitere Seil sein?

Welches Material eignet sich am besten?

Spielt die Farbe dabei eine Rolle?

 

So sehen manche Doms ihre Sub und allmählich formt sich das Seil individuell zu der jeweiligen Person. Natürlich ist die Anwendung eines bereits vorhandenen Repertoires, welches auch bei wechselnden Subs zur Anwendung kommt, nicht verkehrt, da sich somit auch viel Erfahrungswert in der Anwendung anreichert. Wichtig sei hierbei immer, dass alle Beteiligten ihren eigenen für sich passenden Weg finden, sich selbst treu bleiben und eigene Eindrücke offen kommunizieren, dann kann alles Weitere in einem ausgeglichenen und befreienden Fluss folgen.

Ansichten eines Doms:

„Dein Haar riecht so gut… Deine Augen sind geschlossen und dein schöner Mund lächelt, als ich dir die Augen verbinde. Ein Seil fixiert schließlich deine Handgelenke, zwei weitere schnüren Unter- an Oberschenkel. Sicher ahnst du, dass das Seil hinter deinem Rücken gleich von mir straffgezogen wird.

Jetzt verspüre ich prickelnde Gänsehaut, als ich über dein Fleisch streichle, die weichen und sinnlichen Rundungen nachziehe und die Rückseiten deiner Schenkel striegele. Stimmvoll stöhnst du auf, als ich das Seil deiner gebundenen Hände straff durch Po und dein Geschlechtsteil ziehe.

Nun liegst du in all deiner Pracht vor mir… Ziemlich sicher wird es hinterher Abdrücke der Seilwicklungen geben, die dir keinen Bewegungsspielraum zulassen. Der Knoten im Seil, welcher auf deine empfindliche Perle drückt und bei der kleinsten Bewegung reibt, macht dir das Atmen schwer. Dieser erdrückt deine Perle beinahe und erlaubt kein Widerwort deinerseits. Fesseln müssen sein – Sie gehören zu dir. Sie binden dich, aber umfangen dich auch. So wehrlos du in ihnen erscheinst, so sehr findest du dich darin. Und in deiner Hingabe finde ich mich, gebunden an dich.

Es gefällt mir, Stück für Stück deines appetitlichen Körpers von oben bis unten zu betrachten. Ein perfektes Bild, verbunden mit deinem Duft.

Ich halte dein hübsches Bäckchen in der einen kräftigen Hand, kraule und knete es, während meine andere sich deinen Schopf krallt.

Mein Blick wird immer wieder abgelenkt von deinen sinnlichen Lippen. Deren geschmeidigen Bewegungen fesseln mich vollkommen. Wie sehr liebe ich es, wie du mich mit ihnen küsst und auch, diese zu beobachten. Jetzt kann ich dem intensiven Drang, mir ständig lüstern über die eigenen Lippen zu lecken, während ich deinen wunderschönen Körper mustere, kaum widerstehen.

Du bist meiner fresslustigen Attacke ausgeliefert, keine Chance! Deine Geilheit wird von mir fremdbestimmt, meine wundervolle Sub. Ich bin da, wo ich sein will…“

 

Nun ist die Grundlage geschaffen und das Seil wird zum Gegenstand der gemeinsamen Reise.

Welche Faszination geht davon aus?

Das Seil wird zum verlängerten Arm des dominanten Parts, die Berührung damit ist zeitgleich seine Berührung. Nicht irgendein Gegenstand nimmt Besitz von Subs Körper, nein, es ist und bleibt der Dom, der seine Sub mit den Seilen umarmt.

Seile transportieren sehr viel Sinnlichkeit; einerseits im taktilen und sensomotorischen Sinne, andererseits durch deren wundervolle Optik, welche sie hervorbringen.

Das Verschnüren zeichnet die Konturen des jeweiligen Körpers nach und umschließt Rundung um Rundung. Dadurch werden diese stark akzentuiert und in Szene gesetzt, weshalb diese visuelle Betonung sehr reizvoll sein kann.

Synonym für die Liebe zum Seil ist die pure und uneingeschränkte Hingabe an den jeweils anderen Menschen. Nur in diesem absoluten Vermögen, sich komplett und bedingungslos auf den anderen ein- und fallenlassen zu können, erschließt sich der volle Wert der Bondage.

Der geschenkte süße Schmerz des eher groben Materials auf weicher Haut lässt ungeahnte Wonnen aufsteigen und unendliche Lust aufkommen. Doch geben diese Verknotungen und Schnürungen gleichsam auch Halt und lassen das gesamte Empfinden sehr viel sensibler werden.

Das ist wohl eines der Paradoxen des Seils – Es nimmt alle Freiheit und schenkt dennoch vollkommenen Halt und absolute Sicherheit. Dieses Finden von Geborgenheit im Umschlossensein und die Einschränkung des eigenen Bewegungsspielraums bilden wohl einige der größten Reize der Fesselung mit Seilen aus, neben der geschenkten Hingabe und dem grenzenlosen
Urvertrauen in das Gegenüber.

So führt jeder weitere Knoten zu noch lauterem Stöhnen und zu noch stärkerer Ekstase, so dass die Seile zu einem sehr bedeutsamen Medium des Agierens in der Welt des BDSM werden.

Im Kleinen starten und alles in Ruhe und mit Bedacht angehen, um die Spiele mit dem Seil im Anschluss Stück für Stück zu steigern, dies könnte ein achtsamer Weg und der Beginn einer erfüllenden Reise in die Welt der Seile sein – und letztendlich zu sich selbst.                                                                     

Meine Kurzgeschichte: Laura

Liebe Leser!

Es ist eine verbotene Fantasie und heißer Stoff für ein aufregendes Kopfkino!

Begleitet die junge Studentin Laura, die wider Erwarten käuflich wird…

Die Kurzgeschichte ist nur für Erwachsene / FSK 18. Alle Personen und Handlungen sind frei von mir erfunden. Wenn Euch die Geschichte gefällt, empfehlt mich gerne weiter!

Liebe Grüße

Eure Julia

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Kurzgeschichte / FSK 18:

Laura

„Würdest du dich für hundert Euro mit mir treffen und Sex haben?“

Laura wollte eigentlich ihrem ersten spontanen Impuls folgen und die Nachricht von diesem Fremden löschen. „Unverschämtheit!“, dachte sie sich empört und ging im Geiste den äußerst knappen Wortwechsel durch, den sie mit dem 15 Jahre älteren Mann in dem Chat der Singlebörse gehabt hatte. Seit einigen Tagen hatte sie sich diese neue Dating-App heruntergeladen und sich ein ausführliches Profil angelegt, um nicht zu viele in die Leere laufende Aufmerksamkeiten zu bekommen. Als junge Frau mit gutem Aussehen wurde ihr Account regelrecht gestürmt und erfreute sich sehr großer Beliebtheit. Glücklicherweise beinhaltete die App auch einen Fetisch-Schwerpunkt, so dass sich Gleichgesinnte gezielt kennenlernen konnten. Laura hatte eine gewisse Vorliebe für aufregende Stoffe und Materialien. Sie liebte Wetlook-Dessous und Kleidungsstücke aus Latex, ferner auch Leder.

Dabei schrieben sie deutlich ältere oftmals verheiratete oder gebundene Männer an, die mit ihren Partnerinnen aus vielerlei Gründen keinen Geschlechtsverkehr mehr hatten. Jedoch auch Männer im gleichen Alter wie sie oder sogar noch jünger, die sich meist eine Beziehung wünschten. Einige kamen sehr schnell zur Sache und machten deutlich, dass sie Unverbindlichkeit suchten. Andere lehnten den schnellen Sex kategorisch ab und suchten eine aufrichtige Tiefe und wollten sie als Menschen erst einmal in Ruhe kennenlernen.

Da ihr die Flut an Mitteilungen schlichtweg zu viel wurde, hatte sie sehr viel gelöscht und auch stumm geschaltet. So war Laura dann doch vollkommen überrumpelt, als ihr dieser Mann nach einem Korb von ihr erneut schrieb. Viele meldeten sich dann einfach nicht mehr oder beschimpften sie sogar. Irgendwie setzte auf einmal ein angenehmes Kribbeln als Reaktion auf die Frage ein, welches sie nicht so wirklich deuten konnte. Auch ein drängendes Pochen machte sich zwischen ihren Beinen bemerkbar und förderte ihre Feuchtigkeit zutage. Vermutlich hatte sie zu lange keinen Sex gehabt.

Laura war grundsätzlich sehr wählerisch, was die Menschen anbelangte, die sie näher an sich heran und zum Teil ihres Lebens werden ließ. Diese Haltung war nicht aus Arroganz oder gar Überheblichkeit geboren, sondern basierte auf reinem Selbstschutz. Wenn Laura liebte, dann liebte sie wahrhaftig und ohne Halten. Dieser besondere Mensch durfte sich dann maßlos über ihre Liebe freuen, denn für diesen tat sie alles und opferte sich auf, um dass dieser ein sehr angenehmes Leben mit ihr führen durfte. Dabei stellte es für sie auch kein Problem dar zu verzichten, eigene Bedürfnisse hintenanzustellen oder diese Person in den Mittelpunkt zu heben, denn dann war diese in diesem Moment ihr vollkommener Dreh- und Angelpunkt.

Viele Männer nutzten diese umsorgende und großherzige Charaktereigenschaft von Laura leider oftmals rücksichtslos aus und zogen nur die eigenen Vorteile aus einer Beziehung mit ihr. So geriet sie in ihrer Vergangenheit leider immer wieder an Egoisten oder Narzissten, denen sie gefällig war und die sich durch ihre Schönheit und ihren Geist schmückten, jedoch kaum etwas ausreichend oder selbstlos zurückgaben. Immer wieder gab sie alles – immer wieder brach ihr dann ein Partner das Herz und immer wieder starb dann ein kleiner Teil ihres Selbstwertgefühls. Mit der Zeit war diese Spirale toxisch, denn Laura kam sich vermehrt hohl und unempfindsam vor und hatte Angst, irgendwann nicht mehr wirklich fähig sein zu können, vollen Herzens zu lieben.

Da das Alleinsein auf Dauer aber auch nicht ihrem Naturell entsprach und sie ernsthaft anfing, einen Menschen an ihrer Seite zu vermissen, reifte in ihr der Gedanke, wieder auf Partnersuche zu gehen. Wie es der Zufall im Leben manchmal dann will, las sie just in dem Moment von einer neu entwickelten Dating-App, die ihren Mitgliedern scheinbar so einiges zu bieten hatte. Also war sie spontan, überlegte diesmal nicht lange und wägte auch nicht zig Mal das Für und Wider ab und meldete sich kurzerhand an.

Binnen kürzester Zeit gingen die ersten Profilanfragen ein und gaben Laura ein freudiges Gefühl der Anerkennung und Wertschätzung in Bezug auf ihre Person. Ein paar Mal wurde sie von anderen Usern sogar gefragt, ob sie echt sei und kein Fake-Account, da ihre Bilder so gut aussehen würden wie bei einem professionellen Fotomodell. Diese Rückmeldungen taten ihr gut, denn obgleich Laura kein eingebildeter Mensch war, pflegte sie sich und ihren Körper, achtete auf ihre Ernährung und trieb regelmäßig Sport. Das Rauchen hatte sie zum Glück nie angefangen und der Konsum von Alkohol lag ihr mehr als fern.

So wirkte ihr Aussehen fast jugendlich und nicht nur einmal musste sie schon ihren Ausweis bei Alterskontrollen vorlegen. Laura studierte Betriebswirtschaftslehre und hatte zuvor ihr Abitur mit einem sehr guten Notenschnitt absolviert. Gedichte und Songtexte schreiben war ein großes Hobby ihrer gleich nach den abwechslungsreichen Fitnesskursen. Sie war also nicht nur attraktiv mit dem gewissen Etwas, sondern auch gebildet und studiert. Mit ihrer Intelligenz kamen leider auch nicht alle Männer klar, sahen sie doch in ihr mitunter das typische Blondchen mit Schmollmund und großem Busen, welches nichts im Kopf zu haben schien. Doch von dieser Sorte Mann hielt sie sich schon lange bewusst fern; zu wichtig war für Laura ihr eigenes Seelenwohl und zu oft hatte sie schon wegen solchen Egozentrikern, die eine Freude daran hatten sie klein zu halten, geweint.

Laura ging gedankenversunken auf die Toilette und erleichterte ihre Blase. Als sie sich mit dem Toilettenpapier abputzte, wunderte sie sich über ihre unglaubliche Nässe. Dieser unvermutete Zustand überraschte sie vollkommen, hatte sie doch gar kein erotisches Kopfkino gehabt oder sich selbst berührt. Dieses Pochen an ihrem Kitzler war urplötzlich wieder da und wie fremdgesteuert fing sie an, sich ihre Perle zwischen den Zeigefinger und Daumen zu nehmen und zu reiben.

Dabei stellte sie sich vor wie es wohl wäre, einem Mann zur Verfügung zu stehen, der sie gekauft hatte und der für gemeinsamen Sex bezahlte. In ihrer Phantasie zog sie sich ganz langsam vor diesem aus, schwang dabei ihre sinnlichen Hüften und lockte und reizte ihn damit gleichermaßen. Die Dessous, die dabei von ihrem heißen Körper glitten, waren aus dem glänzenden Material, welcher sich Wetlook nannte. Dieses umschloss ihre Kurven gekonnt, engte sie jedoch nicht wirklich ein. Eine bequeme und sexy Wäsche sozusagen, in welcher sich jede Frau sehr wohl und gleichsam gewollt fühlen konnte.

Laura hatte das aufregende Material erst kürzlich für sich entdeckt; seitdem trug sie es sehr gerne und auch mal auf einer Party oder gar in der Uni, also nicht ausschließlich nur in einem erotischen Zusammenhang. Ein besonders aufregender Favorit war dabei für sie ein Wetlook-Glanz-Kleidchen mit einem auf dem Rücken liegenden sexy Reißverschluss, süßen Rüschen am Rockteil und einem integrierten Slip. Darin fühlte sie sich äußerst begehrenswert und liebte das anschmiegsame Tragegefühl des glänzenden Materials mit seinem hohen Elasthan-Anteil.

Wie aufregend das war und wie begehrt sich Laura dadurch fühlte. Dann genoss sie es, dass sie ihre Beine vor dem Freier spreizte und er sie ausgiebig in Augenschein nahm. „Du wirst jetzt von mir rangenommen, Schlampe!“, entgegnete ihr der markant aussehende und ihr doch kaum bekannte Mann, als dieser sich genüsslich und bestimmend in Position brachte. Laura erfühlte sein steifes Glied kurz am Oberschenkel, da schob er ihr seinen harten Riemen schon in einem Satz tief in ihre Vagina ein. Kurz raubte ihr ein Gefühl zwischen Erregung und Schmerz den Atem, dann begleitete das Klatschen seiner Hüften an ihr weiches Fleisch ihr erfülltes Stöhnen.

Diesen aufregenden und ein wenig verbotenen Gedanken hing Laura nach und als sie sich gerade ausmalte, von dem dominanten Herrn hart und ausdauernd von hinten genommen zu werden, kam es ihr in einem heftigen und intensiven Orgasmus.

Noch die fantastischen Nachwehen auskostend und dennoch ein wenig ratlos und konstatiert vom eigenen Verhalten, begab sich Laura wieder vor ihren Laptop und las sich die Nachricht des abgewiesenen Mannes noch einmal durch – ein unmoralisches Angebot sozusagen. Ob denn sie masturbiert hatte, war diese Grundanspannung in ihrem Inneren immer noch da. Sollte sie es wagen?

„Um ehrlich zu sein, könnte ich das Geld gerade schon gut gebrauchen.“, ging es Laura durch den Kopf. Die Leasingraten für ihr kleines Auto drückten jeden Monat auf den Geldbeutel genauso wie die unverschämte Miete, bei der ihr vom Vermieter erst vor vier Tagen eine Erhöhung angekündigt wurde. Und neue Klamotten hatte sie sich seit langen Zeiten nicht mehr gegönnt, da sie sehr sparen musste, um über die Runden zu kommen. Hmmm…

„Ach was soll`s!“, rief Laura aus und schrieb dem Unbekannten zurück, dass sie es sich überlegen würde mit einer Zusammenkunft. Zudem bat sie ihn, ein Foto von sich zu schicken und fragte ihn, was er sich für hundert Euro so vorstellte, mit ihr machen zu wollen.

Binnen zwei Minuten erfolgte bereits seine Antwort: „Keine Sorge, ich bin kein Spinner oder Freak. Ich will keine abartigen Sachen mit dir machen. Du bist echt eine süße Maus und ich habe einfach spontan Bock auf dich. Zudem gefällt mir deine Vorliebe für außergewöhnliche Stoffe und Kleidungsstücke. Wenn ich dich zum Essen einladen würde, hätte ich das Geld auch ausgegeben und es wäre nicht sicher, ob wir im Bett landen würden. So ist es irgendwie einfacher und ehrlicher, finde ich. Lass uns kuscheln und dann sehen wir weiter, ok?“

Seine Worte wirkten sympathisch und Laura konnte im folgenden Wortwechsel Vertrauen zu ihm fassen. Sie hatte wohl auch ein wenig Angst, er könnte kein Gentleman sein oder ihr dann nach dem Sex das Geld nicht geben. Doch die Neugier es ausprobieren zu wollen war größer.

So stimmte Laura schließlich ein, dass sie sich bei ihr daheim für Sex treffen könnten. Dass sie damit ein großes Wagnis einging, in dem sie ihm ihre Adresse gab, war ihr zu dieser Zeit nicht wirklich bewusst. Schließlich war sie kein Profi und empfing das erste Mal einen Freier, der sie für Sex bezahlen würde.

So kam der Tag des erotischen Treffens. Laura duschte sich in aller Ruhe und sehr ausgiebig und genoss das wohlige Plätschern des warmen Wassers auf ihrer Schulter- und Rückenpartie. Wäre sie für sich gewesen und hätte keinen Besuch erwartet, hätte sie gerade liebend gerne Lust gehabt, sich den Strahl des Duschkopfes direkt auf ihre Perle zu richten und die erregenden Wonnen dabei voll und ganz zu genießen. Doch leider konnte das nun nicht sein, denn die Uhr tickte unaufhörlich und erinnerte sie daran, dass sie sich ein wenig beeilen musste. Schließlich wollte sie sich noch ein ansprechendes, wenn auch dezentes Make-up auflegen und sich attraktiv kleiden. So zog sie sich aufreizende rote Latex-Dessous an, welche sich eng und straff an ihre weiblichen Kurven schmiegten und darüber das aufregende schwarze Wetlook-Glanz-Kleidchen, welches sie wie ein anziehendes Dienstmädchen aussehen ließ. Laura fühlte sich rundum wohl in ihrem attraktiven Outfit und wartete im Anschluss an das Ankleiden gespannt auf ihren Gast. So machte sie im Anschluss dem Mann die Wohnungstür auf, mit dem sie geschrieben hatte und stellte fest, dass er ehrlich zu ihr gewesen war und aussah wie auf dem Bild, das er ihr zur Verfügung gestellt hatte. Irgendwie seltsam waren diese ersten Minuten des Kennenlernens.

Da Laura und er in ihrer Wohnung waren, fühlte sie sich jedoch ganz gut und fing an, sich vor ihm in noch etwas unsicheren, jedoch nicht minder lasziven Bewegungen auszuziehen. Die bewundernden Blicke des Mannes gaben ihr Recht, mit dem Wetlook-Glanz-Kleidchen eine gute Auswahl getroffen zu haben. Sein warmer und vor Begierde schimmernder Blick ruhte auf ihren sinnlichen Kurven, als sie im roten Latex-BH und -Slip vor ihm stand.

„Wie wunderschön du bist, Laura!“, rief er unverhohlen bewundernd aus und holte freundlich lächelnd und ohne Aufforderung ihrer den vereinbarten Geldbetrag aus seiner Jeans und gab ihn ihr. Mit etwas zitternden Händen nahm Laura diesen dankend entgegen und verstaute die Scheine unauffällig in einer Schublade.

Dabei fand sie es sehr rücksichtsvoll und einfühlsam von ihm, dass sie von ihm gefragt wurde, ob er sie anfassen durfte. Dieser Mann, der ihre Dienstleistung gekauft hatte, behandelte Laura die ganze Zeit über sehr respektvoll und zuvorkommend und bezog sie die ganze Zeit über in die sexuellen Handlungen mit ein. Dadurch konnte sie sich entspannen und fand auch eine gewisse Erregung dabei. Laura begann, ihn oral zu verwöhnen und fand beim Ablecken seiner Eichel, dass seine Lusttropfen wundervoll schmeckten. Auch sein männlich-herber Moschusduft im Intimbereich war ihr sehr angenehm und ehrlicherweise war sie sehr froh darum. Der Mann ließ Laura das Tempo des Blasens bestimmen, denn er wollte ihr durch plötzliches Einlenken keinen absichtlichen Würgereiz verursachen, da er sie dafür schlicht zu wenig kannte und sie nicht erschrecken wollte.

Auf einmal zog er sich ruckartig aus Lauras Mund zurück und quittierte ihren überraschten Gesichtsausdruck mit einem verständnisvollen Lächeln: „Weißt du Laura, für mich ist das alles genau so aufregend wie für dich. Wir hatten zwar sehr schön miteinander geschrieben, doch wusste ich letztendlich ja nicht, was mich hier bei dir erwartet. Oder auch besser gesagt wer. Dabei meine ich nicht dich selbst oder dein Aussehen, sondern eher, dass ein Mann auch in einen Hinterhalt gelockt werden kann, wenn er sich auf solche Dates einlässt. Schon so mancher wurde währenddessen überfallen und ausgeraubt und zwar von Männern, die sich irgendwo im Hintergrund versteckt hielten und eine gutaussehende Frau nur als Lockvogel fungierte. Ein wenig Herzklopfen habe ich noch immer, entschuldige. Du bist so wunderschön, ich möchte keinen Fehler machen, es soll trotz des Geldes auch schön für dich sein. Gerade wäre ich beinahe gekommen, doch ich weiß nicht, ob ich wegen meiner Nervosität ein zweites Mal ohne längere Pause könnte.“

Irgendwie rührte dieses Geständnis an Lauras Herz und spontan und ohne langes Nachdenken ergriff sie seine Hand und gab ihm einen Kuss darauf. Diese unvermutete Geste der Zärtlichkeit zog beide in ihren Bann, war sie doch aus freien Stücken und unaufgefordert gegeben. Zärtlichkeit ist immer ein in Freiwilligkeit gegebenes Geschenk an einen anderen Menschen und kann niemals erkauft werden. Dieser eindringliche und zugleich sehr menschliche Moment zwischen beiden brach das Eis vollends. Nicht nur Laura, sondern auch Tom, so hieß ihr Freier, wirkten nun viel lockerer miteinander und genossen zusehends ihr Miteinander. So legte sich Tom auf das Bett, während Laura auf ihn stieg und seinen prallen Harten in ihre nasse Scheide einführte. Pikanterweise hatte sie ihre roten Latex-Dessous noch immer an, denn auch Tom war Wäscheliebhaber und absoluter Latexfan. So präsentierte ihm Laura die Öffnung am roten Latexslip ouvert, durch welche sie Toms hartes Glied schob und in sich aufnahm. Tom genoss das Gefühl der zusätzlichen Reibung an seiner Peniswurzel sehr, welche ihm durch den Latexstoff an der Öffnung im Slip geboten wurde. Große, kantige Männerhände gruben Lauras üppigen Busen aus dem roten Latex-BH, umschlossen diesen gierig und rieben ihre rosigen Brustspitzen, bis Laura ihn immer heftiger ritt, bis sie beide beinahe zeitgleich zum Orgasmus kamen. Natürlich hatten sie ein Kondom benutzt, wie zuvor auch schon beim Oralverkehr. Zum Glück hatte Tom diese selbst mitgebracht, denn als Single und keinen Sex habend hatte Laura diese gar nicht im Haus gehabt und in ihrer Aufregung zuvor schlicht vergessen, welche zu besorgen.

Erschöpft lag nun Laura an Toms Seite und sinnierte gedanklich darüber nach, dass sie gerade sehr viel Spaß hatte und das Geld eigentlich sehr leicht verdient war. Dafür hätte sie in irgendeinem Restaurant lange kellnern müssen. Da spürte sie wie sich Tom ihr zuwandte und sie nonchalant anlächelte. Dabei entblößte er seine gepflegten Zähne und Laura dachte auf einmal, wie sie wohl reagiert hätte, wären die Zähne nicht so adrett gewesen.

„Hättest du Lust, dass wir das demnächst wiederholen? Wir können gerne ins Kino gehen, ich würde dich gerne einladen. Wenn es für dich in Ordnung ist, würde ich gerne mit dir dann einen Blowjob im Auto in der Tiefgarage und auch Analverkehr haben. Das dann bei dir daheim oder in einem Hotelzimmer in aller Ruhe. Ich gehe auch ganz behutsam vor, mache dir keine Sorgen. Solltest du irgendetwas brauchen an Hilfe oder Unterstützung, melde dich gerne bei mir, meine Nummert hast du ja. Ansonsten melde ich mich wieder bei dir, falls ich darf.“ Wie leicht das alles ging, damit hätte Laura nun wirklich nicht gerechnet.

Tom wollte eine Wiederholung des Ganzen. Das Schöne daran war, dass sie ihn nun kannte und alles beim nächsten Mal noch vertrauter wäre. Dennoch zögerte Laura ein wenig ihm gleich eine Zusage zu geben. So erbat sie sich Bedenkzeit, denn sie merkte schon, dass sie erstmal ein wenig zur Ruhe kommen und das aufregende Erlebnis heute verdauen musste, wenn sie wieder alleine war.

„Kein Ding Laura, auch für mich war das alles recht neu; ich mache solche Treffen sonst auch nicht jeden Tag. Du bist einfach so wundervoll und ehrlich zu mir. Gerade fühle ich mich eher wie dein Freund und nicht wie dein Freier. Richtig wohl fühle ich mich mit und bei dir. Deine Dessous vorhin waren übrigens sehr heiß und sexy. Ich werde morgen mal im Internet schauen und dir für das nächste Mal, sollte es stattfinden, ein Geschenk mit Wetlook- oder Latex-Wäsche mitbringen. Das sage ich dir, damit du dich bereits jetzt schon darauf freuen kannst. Du wirst es immer gut mit mir haben, das verspreche ich dir!“

Einerseits fühlte sich Laura sehr geschmeichelt, andererseits brauchte sie jetzt Zeit für sich. Das drängende Bedürfnis, das Erlebte verarbeiten zu wollen, stieg nun mit aller Kraft in ihr auf. So löste sich Laura als Erste aus der Umarmung und begann sich wieder anzuziehen. Ihre roten Latex-Dessous sahen einfach nur himmlisch und absolut verführerisch aus. Tom duschte noch und war die ganze Zeit über freudig aufgelegt.

Als er dann zirka 20 Minuten später die Türe hinter sich schloss, ließ sich Laura erleichtert auf das grüne Sofa fallen. Sie schloss mit einem Aufseufzen die Augen und grübelte über den fantastischen Sex nach, den sie gerade mit einem fast Fremden gehabt hatte. Ihre blonde Mähne nach hinten werfend, sinnierte sie aber auch über die Gefahr nach, in welche sie sich leichtfertig begeben hatte. Nein, sich bei ihr daheim zu verabreden, das ist wohl keine so gute Idee gewesen, das würde sie so nicht noch einmal umsetzen. Ihre Privatsphäre würde sie in Zukunft sehr viel besser wahren, dessen war sich Laura nun sicher. Sie hatte auch schon von gewissen Portalen gehört, die interessierte Frauen wie Laura suchten und zahlenden und seriösen Kunden vermittelten. Oder sollte sie diese Erfahrung als einmalig abhaken und nicht mehr wiederholen?

Laura entschied sich eindeutig für ein Weitermachen. Sie traf Tom wieder und verbrachte mit ihm noch einige tolle Dates. Irgendwann sprach er von Liebe, da beendete Laura schweren Herzens die Treffen mit ihm, denn sie wollte Tom nicht unnötig verletzen, da sie ihn wohl sehr mochte, jedoch nicht liebte. Dieses ließ die Leichtigkeit ihres Zusammenseins leider immer mehr schwinden. Dennoch erinnerte sie sich immer gerne an Tom zurück, schließlich war er ihr erster Kunde und stets ehrenvoll zu ihr gewesen.

Auch beschloss Laura ihr eigener Herr zu werden und meldete sich offiziell als Sexarbeiterin an, um sich nicht verletzbar zu machen und natürlich korrekt zu agieren. So wurde sie zu einem sehr begehrten Escortgirl, welches ein gewisses Ansehen erlang, gut gebucht wurde und stets zufriedene Gäste hatte.

Am Tag, als Laura ihr Studium erfolgreich absolvierte, klopfte ihr Herz vor Freude bis zum Hals. Dumm war sie mit ihrer blonden Haarpracht und ihrem süßen Aussehen nun wirklich nicht. Dumm war, wer dies ernsthaft glaubte.  

– Symbolbild –

Gastbeitrag: Wie das Liebesleben auffrischen, nachdem die Partner Eltern wurden?

Mein neuer Gastbeitrag ist von einem Mann verfasst, der andere Leser für ein ganz bestimmtes Thema sensibilisieren möchte: Wie geht ein Paar mit einer Sexflaute nach der Geburt des Kindes um? Aus seiner Sicht als Partner und Vater lässt er den Leser teilhaben an seinen persönlichen Empfindungen und Erlebnissen und möchte anderen Vätern und Männern Mut machen, an der Beziehung zu arbeiten und sich nicht aufzugeben. Vielen lieben Dank dem Autor!


Beginn Gastbeitrag:

Warum mache ich das?

Bevor ich meine Geschichte erzähle, wie ich zu dem kam, was ich jetzt mache und mir wichtig ist, möchte ich mich höflicherweise kurz vorstellen.

Ich bin Xander und 39 Jahre jung. Xander ist mein Autorenname auf meinem Blog. Wenn du wissen willst, wie ich richtig heiße, besuche meinen Blog. Vielleicht findest du dort meinen richtigen Namen. Ich bin glücklich verheiratet und habe einen Sohn. Und ja es stimmt, ich bin wirklich glücklich verheiratet. Warum? Weil ich meine Traumfrau geheiratet habe, ich immer noch Sex (mit meiner Frau) habe und täglich an meiner Beziehung mit meiner Frau arbeite. Natürlich liebe ich meinen Sohn auch über alles. 

Nun zu meiner Geschichte, die hoffentlich auch anderen Menschen Mut macht, ihre Beziehung wieder spannender und abwechslungsreicher zu gestalten.

Ich liebe Sex (Fängt schon gut an, oder?), der sich aber in den letzten Jahren verändert hat. Warum? Aufgrund unsere Sohnes. Kinder verändern das Leben in einer Partnerschaft. Aber auf der anderen Seite bereichern sie es ungemein. Dinge wie häufiger oder regelmäßiger Sex rücken in den Hintergrund.

Als meine Frau und ich noch keinen Nachwuchs hatten, hatten wir mehrmals in der Woche Sex. Wirklich abwechslungsreichen Sex. Das was uns gefiel oder wir ausprobieren wollten, haben wir gemacht. Von romantisch bis “dreckig” war alles dabei.

Aber wie bereits gesagt änderte sich das mit dem Tag, als mein Frau schwanger wurde. Unser Sohn ist ein absolutes Wunschkind. Wir haben lange dafür gebraucht. Obwohl wir oft miteinander geschlafen haben, hat es nicht funktionieren wollen. Bis zu diesem einen Tag, als wir die Nachricht erhielten, dass meine Frau schwanger war. Den Tag vergessen wir nie! Es war zufällig der Geburtstag meiner Schwester, als wie die Nachricht bekamen.

Von da an änderte sich unser Leben. Meine Frau nahm schnell und viel zu. Ihr Körper veränderte sich, was ja auch logisch bei einer Schwangerschaft ist. Aber die Erotik schwand dennoch. Sie hatte keine Anziehung mehr auf mich. Aber Fremdgehen kam nie für mich in Frage, nur um Sex zu haben. Wir hatten eben nur keinen Sex mehr. Das frustet mich natürlich. Hatte oft schlechte Laune. Und ich war unfair gegenüber meiner Frau. So ging es 9 Monate. Es gab auch gute Zeiten, obwohl die Schwangerschaft sehr anstrengend war.

Ich hatte die Hoffnung nach der Geburt, wenn sich der Alltag nach ein paar Wochen wieder eingependelt hat, dann wird es auch wieder mit dem Sex klappen. Aber Pustekuchen. Alles drehte sich nur um meinen Sohn, und abends war meine Frau so kaputt, dass sie keine Lust mehr hatte. Ich war weiterhin gefrustet. Da war bestimmt auch eine gute Portion Neid dabei. Das will ich gar nicht abstreiten. Ich überlegte, was ich tun kann. Komischerweise fiel mir das Einfachste nicht ein.

Miteinander reden!

Als ich sie eines Abends darauf ansprach, erklärte sie mir alles und ich sah alles mit anderen Augen. Jetzt verstand ich ihre Welt. Das Mama-sein. Eins der wichtigsten Aufgaben im Leben, wenn man es denn möchte. Genau wie das Papa-sein. Aber für Mamas ist es am Anfang schwerer und stressiger. So sind zumindest unsere Erfahrungen.

Nachdem weitere Wochen vergingen, der Alltag entspannter wurde und ich meine Frau besser verstand, schlich sich so langsam auch wieder die Zweisamkeit ein. Romantik und Zärtlichkeiten. Ein erster Schritt. 

Als unser Sohn ca. ein halbes Jahr alt war, fingen wir wieder an ein Paar zu sein. Nicht nur Mama und Papa, sondern wieder ein Paar. Wir nahmen uns bewusst Zeit für uns. Und das machen wir bis heute so. Klar, wir haben nicht mehr soviel Sex wie früher, aber wir haben wieder Sex. Wir verbringen Zeit miteinander. Und nehmen uns auch nur einfach mal in den Arm. Und auch die erotische Anziehungskraft, die meine Frau immer auf mich hatte, ist wieder zurück. Mehr denn je.

Ich bin davon überzeugt, dass es bei sehr vielen Paaren so ist, dass mit der Geburt ihres Kindes das Paar-sein aufhört. Leider.

Warum hat es bei uns funktioniert, wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten?

Weil wir miteinander geredet haben. Oft. Was wir denken und was wir uns wünschen. Natürlich ging es dabei nicht nur um Sex. Aber es erleichtert das Miteinander. Es reinigt die Seele.

Und genau das habe ich mir jetzt durch meinen Blog zur Aufgabe gemacht. Ich möchte anderen Männern helfen, mit meinen Erfahrungen ihr Liebesleben wieder aufzufrischen. Denn jeder hat ein abwechslungsreiches und tolles Liebesleben verdient. Ich möchte Männern Mut machen, sich nicht zu verstecken oder es einfach so hinzunehmen.

Meine Kurzgeschichte: Anna und Karin

Lust auf einen heißen Trip an den See mit zwei tollen Frauen?

Dann habt gerne Spaß mit meiner lustvollen Kurzgeschichte nur für Erwachsene / FSK 18.

Viel Vergnügen beim Lesen! Die Personen und Inhalte meiner Geschichte sind frei erfunden.

Empfehlt mich und meine Geschichten gerne weiter, falls ihr mögt.

Eure Julia


FSK 18

Anna und Karin

Es war ein wunderschöner, lauer Sommerabend in einem ungewöhnlich warmen August. Den Zeitpunkt unseres Ausflugs hatten wir weise gewählt – es war die Zeit unmittelbar vor der eintretenden Dämmerung, wenn die Hitze des Tages etwas nachließ und Gnade schenkte, jedoch noch keine penetranten Stechmücken die Waden umschwirrten und zusetzten.

Karin und ich unternahmen gerade einen spontanen Trip zu einem nah gelegenen Baggersee, ausgerüstet mit einem prall gefüllten Picknickkorb voll mit allerlei Leckereien und ein paar Decken und einem Sonnenschirm. Da mit einem Hitzestich nun wirklich in keiner Weise zu spaßen ist, entschieden wir uns in dieser Hinsicht für die sichere Variante.

Zum Glück war Karin mit mir hier an diesem wundervollen Fleckchen Erde, denn sie hatte eine zupackende Art und eine praktisch veranlagte Ader, so dass im Nu der Sonnenschirm aufgespannt über uns thronte und angenehmen Schatten spendete. Auch bereiteten ihre flinken Finger in Windeseile ein zauberhaftes kleines Menü zu, welches sie kunstvoll auf einer kleinen karierten Decke ausbreitete. Ich möchte ihren Sinn für Ästhetik. Diesen vermuteten jedoch wenige hinter ihr, welche sie das erste Mal kennenlernten. Karin war mollig, hatte einen etwas kräftigen Oberkörper, jedoch wundervolle, milchig-weiße Brüste, die sich voll und schwer gegen ihr lila Shirt pressten. Dieses beeindruckende Attribut von Weiblichkeit strafte ihre etwas herbere Erscheinung und ihr eine Spur zu männlich wirkendes Gesicht, welches jedoch von blonden, fülligen Locken umrahmt wurde. Diese Haarfülle verlieh ihr etwas Besonderes.

Im Gegensatz zu ihrer weichen Figur war ich sehr zierlich gebaut mit sehr kleinen Brüsten und kaum weiblichen Kurven. So gerne hätte ich mehr Hintern oder vollere Oberschenkel besessen; fast schon knabenhaft wirkte ich von daher. Auch verfügte ich nicht über eine so schöne, lange Mähne wie Karin, denn ich hatte dunkelbraune Haare und einen kinnlangen Bob. Auf meine grün-blauen „Katzenaugen“ war ich dabei sehr stolz. Viele sagten mir, ich sehe dadurch unglaublich sexy und verführerisch aus, wie eine zarte Elfe.

Karin und ich hätten rein optisch nicht unterschiedlicher sein können, doch waren wir die besten Freundinnen und hatten keinerlei Geheimnisse voreinander. Sie wusste im Grunde um alle meine Männergeschichten und auch von allen meinen Fehltritten, denn ich vertraute immer sehr schnell, vielleicht auch zu schnell, was mich leider oft an die „falschen“ Männer gerieten ließ. Karin musste wohl meine Gedanken erraten haben, denn sie schenkte mir ein aufmunterndes Lächeln und reichte mir ein paar Trauben. Dabei zwinkerte sie mich an: „Ich habe dir schon immer gesagt, wenn du mal ein bisschen Ablenkung von all deinen Männergeschichten brauchst, wende dich an mich, ich kann dir da sehr weiterhelfen!“

Wie sie es wieder einmal schaffte, mich zum Erröten zu bringen. Ich spürte augenblicklich eine heiße Röte in mir aufsteigen, die nicht von der Sommersonne hervorgerufen wurde. Verlegen knabberte ich an meinen Trauben. Verstohlen blickte ich zu ihr auf und erinnerte mich an die Geschichten von ihren Abenteuern, an denen sie mich ab und zu teilhaben ließ. Ihre Geschichten waren auch mit Drama gespickt, auch sie hatte ab und an Beziehungsstress, doch der große Unterschied dabei war, dass Karin lesbisch war und Frauen als Partnerinnen und für ihr Sexualleben bevorzugte.

Irgendwie veränderte sich die Stimmung zwischen uns auf einmal merklich. Ich kann im Nachhinein gar nicht mehr genau sagen, was diese Veränderung hervorgerufen hatte, doch es lag mit einem Mal ein gewisses Prickeln und eine leicht erotische Anspannung in der Luft. Karin erkannte das scheinbar sofort. Beherzt wie sie war, stand sie auf einmal auf und zog ihre Jeans-Hotpants aus. Ich konnte gar nicht anders und starrte zu ihr hin. Ihr Hintern war üppig und doch akzentuiert, ein schöner Rubenskörper, der sehr ansprechend auf mich wirkte. Dieses Gefühl verwirrte mich auf einmal sehr. Was war denn nur los mit mir? Karin war eine Frau, kein Mann. Warum löste sie in mir diese eigenartigen Empfindungen aus? Doch was war das für ein Höschen, das sie trug? Schwarz und glänzend und wie eine zweite Haut schmiegte sich das Material an ihre Kurven. Karin schien meine Blicke zu genießen und blieb länger als nötig in ihrer stehenden Position, um mich in Ruhe an ihrem Anblick satt sehen zu lassen.

Auf einmal ging sie auf mich zu. Oh Gott, was hatte sie nur vor?

Sie blieb direkt vor mir stehen, beugte ihre Scham beinahe in mein Gesicht und fragte mich ganz locker, wie mir ihr neuer Slip gefiele. Von unten herauf musste ich sie mit großen Augen angeschaut haben, denn sie lächelte mir erneut aufbauend zu und sagte: „Das ist Latex, Anna. Dieses ist ein ganz besonderes Material. Es schmiegt sich an wie eine zweite Haut, lässt diese jedoch nicht atmen, so dass ich unter dem Latex schwitze.“

Wieder betrachtete ich den Venushügel von Karin, elegant und stilvoll verpackt, wie ich empfand. Latex… Ich hatte schon davon gehört und gelesen, doch habe ich das bisher eher in speziellen Clubs gesehen. „Du darfst mich gerne einmal da unten berühren Anna um herauszufinden, wie sich Latex anfühlt. Vielleicht gefällt es dir ja.“

Meine Neugier war in der Tat geweckt, sowohl dieses neuartige Material als auch Karin an sich zu erkunden. Ein leichter Schauder überkam mich, denn ich hatte gerade das Gefühl, etwas Verbotenes zu tun. Sollte ich Karin wirklich dort anfassen?

Ich war ein wenig erleichtert, als sie mir diese Entscheidung scheinbar abzunehmen schien, meine Hand ergriff und auf ihre Scham legte. Dabei drückte sie sich gegen diese und stöhnte hörbar auf. Das konnte unmöglich sein, doch ich spürte, wie ich zwischen meinen Beinen feucht wurde und mich Erregung dabei überkam, Karin`s Venushügel sanft zu massieren. Da ich selbst eine Frau bin, wusste ich instinktiv, welche Stellen besonders empfindsam auf Berührung reagierten und lenkte meine Finger diesbezüglich. Meine Umgebung um mich herum nahm ich gar nicht mehr wahr, so sehr ließ ich mich fallen und genoss unser erotisches Verwöhnen.

Jeder Vorbeilaufende hätte uns zuschauen können!

Neben den stimulierenden und neuen Eindrücken gefiel mir die Beschaffenheit des Materials Latex sehr. Ihre Schamlippen zeichneten sich darunter ab, eine Spalte zog sich durch die vordere Hälfte. Dieses Samtige und Glatte noch hinzu – die Sinnlichkeit des Materials hielt mich ganz gefangen. Auch der eigene Geruch nach Gummi, vermischt mit Karin`s Moschus, wirkte sehr inspirierend auf mich. Das Stöhnen wurde immer lauter und Karin schaute währenddessen mit entrückt schimmernden, blau-grauen Augen auf mich herab. Auf einmal zog sie den schwarzen Latexslip ein wenig nach unten und legte dadurch ihre rasierte Scham fast gänzlich frei. Ihr lila Shirt zog sie ebenfalls aus, so dass sie nur noch spärlich bekleidet vor mir stand.

„Magst du mir einen oder zwei Finger einführen Anna? Ich habe so Lust auf dich, schöne Frau.“

Ein wenig zuckte ich zusammen, doch war so getragen von diesem faszinierenden und aufregenden Augenblick, dass ich ihren Vorschlag umsetzte und meinen Zeigefinger in sie einführte. Eine unglaubliche Nässe sowie weiche, warme Festigkeit umschloss meinen Finger und reagierte leicht zuckend, als ich einen weiteren zufügte und diese rhythmisch hin und her bewegte. Ihr Nektar hatte sich im Latexslip gesammelt und zeichnete sich weißlich-klar auf dem schwarzen Hintergrund ab. Es war ungewohnt, das Geschlechtsteil einer anderen Frau zu erforschen, doch fühlte sich gleichsam sehr natürlich und richtig an.

Inmitten dieser wundervollen Natur stöhnte Karin lauthals auf, zuckte ein paar Mal wellenartig und ergoss sich dann auf meine Finger. „Können das auch Frauen?“, dachte ich mir völlig überrascht und behielt meine Hand noch in dieser Stellung. Karin rieb sich noch ein wenig daran, dann rückte sie mit ihrem Becken nach hinten, zog den schwarzen Latexslip wieder hoch und kniete sich vor mich hin.

„Lecke deine Finger ab und schmecke mich, Anna! Schmecke, was du bei mir ausgelöst hast, werde dir deiner Weiblichkeit bewusst!“

Irgendwie fanden meine Finger wie von selbst in meinen Mund und setzten erneut Karin`s Anregungen um. Wie fremdartig und gleichsam erregend diese unanständige Geste war. Ich fühlte mich sehr verrucht und gleichzeitig vollkommen befreit und lebendig. Farin schien meine Emotionen genau zu erkennen, denn sie beugte sich nach vorne und begann mir mit kreisenden Bewegungen ihrer Hände die Brustspitzen zu massieren. Manchmal kniff sie auch leicht hinein und nahm diese schließlich in den Mund, um daran zaghaft zu saugen.

Heftige Gefühlswellen durchströmten mich und ließen mich erzittern; ich war froh zu sitzen. Karin drückte mich auf einmal leicht und dennoch bestimmt nach hinten, so dass ich ausgebreitet vor ihr lag. Beinahe hätte ich dabei das Essen umgestoßen. Die warme Abendsonne streichelte unser beider Körper und tauchte uns in ein warmes Licht, welches uns sanft scheinen ließ und perfekt die Stimmung des Moments einfing. Wie von Geisterhand war ich auf einmal ohne Rock und Slip. Karin musste in einem von mir unbemerkten Augenblick mein rosa Baumwollhöschen abgestreift haben. Sie hielt es an ihre Nase und roch genüsslich daran.

„Wie fein und lecker du riechst Anna, wie ein milder, süßer Pfirsich. Darf ich deinen Pfirsichsaft kosten?“

Völlig perplex ob dieser erotischen Eindrücke konnte ich ihr nicht antworten, denn ich fand gerade keine Worte mehr. Wie immer beherrschte sie die Situation meisterlich, drückte mir einfühlsam die Oberschenkel auseinander und legte meine Scham komplett frei. Instinktiv wollte ich die Beine wieder schließen, doch Karin befand sich schon dazwischen und bewunderte mich eingängig. Noch nie hatte mich jemand so intensiv zwischen den Beinen in Augenschein genommen. Heute war ich auch nicht rasiert, sondern trug Schambehaarung, anders als Karin, die komplett rasiert war.

„Ob sie meine Schambehaarung wohl störte?“, kam es mir in den Sinn.

Meine Sorge war jedoch unbegründet, denn ihr weiches Haar streifte die Innenseiten meiner Oberschenkel und ließ mich spontan erschaudern. Sogleich spürte ich ihre warme, feuchte Zunge auf meinen Schamlippen, die erst zärtlich darüberstrich, bis sie schließlich fordernder in mein weiches Fleisch eintauchte und gegen meine Öffnung stupste. Mein Gott, wie wahnsinnig heftig erregte mich dies. Instinktiv drückte ich ihren Kopf fester gegen meinen Schoß und genoss jede ihrer Zungenbewegungen, die gerade meine Liebesperle bearbeiteten. Immer eindringlicher wurde ihr Drängen, immer bestimmter ihr Lecken, gleich einer unausgesprochenen Reise in ein fernes Paradis.

Auf einmal sah ich kleine Sternchen vor meinen Augen, die Außenkulisse verschwamm vor meinem geistigen Auge, alle Gedanken waren auf einmal weit fort. Ich konnte mich komplett losgelöst fallen lassen und erlebte einen unglaublich intensiven Orgasmus, durch welchen mein gesamter Körper durchgeschüttelt wurde. So heftig hatte ich das noch nie mit einem Mann erlebt; was war nur mit mir los?

Ein wenig genierte ich mich, da ich beim Kommen gespürt hatte, wie ich meinen Nektar ausspritzte. Das musste doch direkt in Karin`s Gesicht gelandet sein. Doch es schien sie nicht wirklich zu beeinflussen, denn sie leckte mir in aller Ruhe all meinen Saft aus und reinigte mich so gründlich.

Als ich wieder einigermaßen zu Atem gekommen war, lag Karin schon neben mir und hielt mich eng umschlungen in ihren Armen. Ihren schwarzen Latexslip hatte sie noch immer an. Es fühlte sich gerade sehr richtig und sehr friedlich an, so als hätte dies schon lange passieren sollen.

„Magst du ihn einmal anziehen, meinen schwarzen Latexslip, Anna?“

Ihre Frage riss mich komplett aus meinen genussvollen Nachwehen. Bevor ich etwas erwidern konnte, war Karin schon dabei, sich ihren Latexslip auszuziehen und ihn mir über die Beine zu streifen. Es war ein sehr erhabenes und sehr geiles Gefühl, Latex das erste Mal auf der Haut zu spüren, und ich genoss diesen Moment sehr. Etwas von Karin`s Nässe war noch am Slip gewesen, doch das störte mich nicht. Im Gegenteil, es stimulierte mich auf eigenartige Art und Weise, da es sich so unerhört unanständig und versaut anfühlte. Obwohl Karin fülliger war als ich, schmiegte sich das Latexmaterial relativ eng an meine Kurven an. Sonst haderte ich mit meinen burschikosen Rundungen, schämte mich aufgrund meiner Zierlichkeit, doch dieser schwarze Latex auf meiner Haut gab mir gerade ein starkes Gefühl des Selbstbewusstseins und der Attraktivität! Ich fühlte mich auf einmal sehr weiblich und äußerst verführerisch, so als könnte ich jeden Mann und jede Frau dieser Welt verführen. Ein unvorstellbares Machtgefühl durchflutete mich.

„Karin, meinst du, wir könnten das das nächste Mal mit einem Mann zusammen machen? Also du, ich und einer meiner Freunde? Es war so schön… Und dabei noch von einem Mann verwöhnt zu werden und diesen zeitgleich in mir zu spüren, wäre das größte Glück!“

„Ach Schätzchen jederzeit, freut mich, dass es für dich so erfüllend war und es für dich ein gemeinsames nächstes Mal gibt.“ Dabei reichte sie uns beiden ein belegtes Brot und wir genossen unser Mahl in der abendlichen Stille der Natur.

Symbolbild

Gastbeitrag: „Was es mir bedeutet, Vater zu sein“

Manchmal lernen wir in den sozialen Netzwerken wundervolle Menschen kennen, die unser Leben auf angenehme Art und Weise bereichern.

Einer dieser Menschen ist für mich Freric, der auf Twitter einen Account unter dem Namen @freric1973 führt. Auch hat er einen eigenen Blog mit einer tollen, kostenfreien Webseite feetlove1973.de . Er freut sich bestimmt über Euren Besuch, falls Ihr mögt.

Freric möchte uns einen Einblick in sein Leben vor und nach seinem Vater-werden schenken. Vielen lieben Dank dem Gastautor für seinen Gastbeitrag. 💚

Hinweis: Der Gastbeitrag enthält Themen wie Alkoholsucht, schwere Kindheit und klinische Behandlung zum Kinderwunsch.

Bitte nur Erwachsene lesen – FSK 18. Danke!

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Hier beginnt der Gastbeitrag von Freric:

Mein Gastbeitrag für Julia:

Was es mir bedeutet, Vater zu sein“

Julia und ich haben uns über Twitter kennengelernt. In ihren Tweets erzählte sie über ihr verstorbenes Kind und erklärt, wie sie mit ihrer Trauer umgeht und diese verarbeitet. Darüber bin ich gestolpert und dementsprechend auch über ihren Blog. Für sie bin ich der Nordmann mit der tiefen Stimme. Auf Twitter eher unter @feetlove1973 bekannt. Mein Rufname ist Freric, bin 48 Jahre jung und schreibe bisweilen auch in einem eigenen Blog. Doch heute möchte ich Euch und Ihnen erzählen, was es mir in meinem Leben bedeutet, Vater zu sein.

Früher hatte ich nicht viel mit Kindern zu tun, außer dass ich selbst eines war und offen gestanden, auch noch heute bin. Da ich in einem Kinderheim groß wurde, war ich trotzdem immer mit anderen Kindern umgeben. Das lag in der Natur eines Kinderheimes. Natürlich kümmerte ich mich um die jüngeren Kinder und beschützte sie vor den älteren Kameraden. Das war auch bitter nötig, da viele Kinder aus allen möglichen sozialen Schichten dort zusammen leben mussten – ob sie wollten oder nicht. Das führte zu inneren Spannungen, welche sie extern äußerten… höflich gesagt.

Damals dachte ich in keiner Weise daran, mal selbst eigene Kinder zu bekommen. Dies änderte sich lange Zeit auch nicht. Ich lebte mein Leben ziemlich alleine und dies war auch okay für mich. Meine berufliche Situation auf See ließ auch keine festen Beziehungen an Land zu. 15 Jahre bin ich zur See gefahren, mit Kreuzfahrtschiffen auf allen Weltmeeren. Und dauernd unterwegs. Heimweh und Fernweh gaben sich die Klinke in die Hand. Und wenn jemand ständig „Weh“ hat, flüchtet er. Ich flüchtete mich in den Alkohol, wurde stark abhängig und konnte irgendwann den Job auf den Schiffen nicht mehr machen. Durch Entzug und langen Therapien, Umschulung und durch Wechsel in ein völlig anderes Umfeld gelang es mir bis heute trocken zu bleiben, klar denken zu können und mein Leben nüchtern zu meistern.

Und etwa zu diesem Zeitpunkt lernte ich meine jetzige Frau kennen und lieben. Wir planten und heirateten und auch der Kinderwunsch stand im Raum. Jedoch sollte sich dieser nicht so schnell erfüllen. Wir probierten und versuchten so ziemlich alles, was uns in die Finger kam. Doch trotzdem hatten wir keinen Erfolg. Nachdem wir uns weiter Gedanken gemacht hatten, entschlossen wir uns die Ärzte zu befragen. Meine Frau ab zum Frauenarzt und ich… zum Männerdoktor. Und dabei kam eben heraus, dass mein Sperma untersucht wurde und uns gesagt wurde, dass die Nichtschwangerschaft kein Wunder wäre bei der miserablen Qualität desselben.

Uffz. Auf natürlichem Weg ging also gar nichts. Nach einer Weile, auch bei mir musste dieses Ergebnis erst einmal sacken, machten wir einen Termin in der Kinderwunschklinik, sprachen mit der Krankenkasse, und so nahm dieses Kapitel seinen Lauf. Meine Frau nahm Hormone, Spritzen und hatte echt zu kämpfen. Ich dagegen hatte wohl die wenigste Arbeit. Als der Tag nun endlich gekommen war, machten wir uns auf den Weg. Ich konnte meinen Teil in einen Plastikbecher dazu geben. Ein kleiner rot angestrichener Raum, welcher mich wohl „in Stimmung“ bringen sollte, war dafür vorgesehen. Ein paar Pornoheftchen- und Filme lagen da auch rum – von „Dolly´s dicke Dinger“ bis „Der Gärtner, der durch die Hintertür kam“. Also nichts, was mich tatsächlich erheiterte. Romantik sah anders aus. Versprochen. Nun denn, die Probe wurde mir entrissen, labortechnisch bearbeitet und meine Frau mit dem Ergebnis künstlich befruchtet.

Welch herbe Enttäuschung für uns, dass es beim ersten Mal nicht geklappt hatte. Der zweite Versuch brachte uns Erleichterung, denn dieser hatte funktioniert, und meine Frau wurde schwanger. Das war schon ein kleines Wunder, hörten wir doch immer wieder, dass dies nicht immer der Normalfall ist. Als ich hörte, dass sie schwanger ist, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Tausend Fragen taten sich auf. Was essen Baby´s so? Wachsen die schnell? Zerbricht ein Baby nicht, wenn ich es festhalte? Mag es mich? Welche Tapete für das Zimmer? Welche und wie viele Kuscheltiere braucht ein Menschenkindlein? Wie hoch ist der Schnullerverbrauch im Durchschnitt? Da wir beide Ersteltern wurden hatten wir mehr Fragen als Antworten. Wir taten unser Bestes, renovierten die Bude, richteten ein Kinderzimmer ein, kauften die sinnigsten und unsinnigsten Sachen ein und freuten uns auf unser Wunschkind.

Und dann war sie endlich da, ich durfte bei der Geburt zugegen sein, wenngleich ich nach der Geburt unserer Tochter erst einmal weggeschickt wurde. Unsere Tochter hat alles gut überstanden und die Frau Mama auch. Und wir waren selig. Und ich hatte immer noch Angst, mehr denn je, dieses kleine Etwas Mensch könnte in meinen grobmotorischen Händen kaputtgehen.  Tat es nicht. Die Welt drehte sich weiter und mit jedem Tag mit diesem wunderbaren Menschenjungen zeigte sich mir den Sinn des Lebens. Nicht nur der Sinn meines Lebens, sondern generell DES Lebens.

Dieses Kind zeigt mir jeden Tag, wie einfach das Leben sein kann. Die Augen leuchten, nicht nur wenn es Schokolade gibt. Nein, auch wenn wir albern sind und miteinander spielen. Ihre Augen sind traurig, wenn Papa zur Arbeit oder Mama kurz mal weg muss. Lachen und Weinen liegen oft eng beieinander. Doch einmal in den Arm genommen, ist alles wieder gut.

Mein Kind, und es ist mir bewusst, dass nicht jedes Kind ein glückbehaftetes zu Hause hat, soll von mir eine Kindheit bekommen, welche es glücklich sein lässt. Ich habe es geschworen, als sie aus dem Schoß meiner Frau kam.

Selbst habe ich eine Kindheit gehabt, wie ich sie niemandem wünschen würde. Es war die Hölle auf Erden! Und diese Kindheit erspare ich meinem Kind auf jeden Fall. Geliebt zu werden ist für ein Kind kein Privileg, das es sich erst verdienen muss. Nein, es ist eine Selbstverständlichkeit! Ja, natürlich müssen Werte wie Ethik und Moral an das Kind vermittelt werden. Aber passiert dies nicht automatisch, wenn dem Kind diese vorgelebt werden? Ich denke schon. Kinder zeigen einem selbst, ohne dass sie es willentlich merken, wie man sich gibt.

Sie spiegeln das Verhalten der näheren sozialen Umgebung und ich hoffe, dass wir beide unser Großmöglichstes tun und natürlich vorleben, wie es hoffentlich „richtig“ ist. Und ja, wir machen auch Fehler, wer kann von sich behaupten, perfekt zu sein? Doch wenn die Grundrichtung vorhanden ist, kann schon sehr viel Gutes passieren. Unser Kind muss nicht perfekt sein, es darf einfach „sein“. Ein Kind, ein glückliches. Mich rührt es, wenn sie unsere Nähe sucht und wir immer für sie da sein können. Ein Leben lang. Das ist für mich Glück!

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Liebe Julia, mir ist bewusst, dass das Thema „Eltern sein“ zwei Seiten in Deinem Leben hat. Und da ich allenfalls nur erahnen kann, was Du durchgemacht hast, möchte ich Dir sagen, dass ich trotzdem mit Dir fühle. Auch wenn ich weiß, dass keine noch so gut gemeinten Worte Deinen Schmerz auch nur ansatzweise lindern könnten. Wir Menschen haben ein paar gute Eigenschaften. Eine davon ist das Mitgefühl. Und so kann ich mit Dir fühlen. Ich muss oft an Dich denken, wenn ich in die kleinen Augen meiner Tochter schauen darf. Und fühle mit Dir.

In diesem Sinne, fühle Dich herzlich umarmt.

Freric

Meine Kurzgeschichte: Nicole

Liebe Leser!

Manche von Euch warten schon sehnsüchtig darauf, nun ist es endlich so weit! Hier meine neue Kurzgeschichte für Euch!

Taucht ein in ein ganz besonderes Bewerbungsgespräch und lernt die hinreißende Nicole kennen! Alle handelnden Figuren meiner Geschichte als auch die Handlung selbst sind frei erfunden. Die Geschichte ist nur für Erwachsene – FSK 18! Danke.

Viel Spaß beim Lesen!

Eure Julia


FSK 18

Nicole

„Sag mal, wäre das nichts für dich, als Erotik-Chatterin zu arbeiten?“

Claudias warme Stimme riss Nicole augenblicklich aus ihren abschweifenden Gedanken. Sie hatte gerade ein junges Pärchen durch die Scheiben der kleinen Eisdiele beobachtet, welches Hand in Hand stehend in einer Seitengasse vor einem Juweliergeschäft die glitzernde Auslage betrachtete. Der blonde Mann lächelte versonnen seine brünette Partnerin an, als seine kantige Hand über ihre Wange strich.

„Nicole, ich habe dir eine Frage gestellt!“, beharrte Claudia, doch ihr liebevoller Blick strafte die Strenge ihrer Worte Lügen. Nicole wandte widerwillig den Blick von dem verliebt wirkenden Pärchen ab. Eine leichte Melancholie glomm in ihren grünen Augen nach, als sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Claudia lenkte.

Diese sah erwartungsvoll zu ihr. „Ich soll als Erotik-Chatterin arbeiten, ist das dein Ernst?“, hakte Nicole mit hochgezogenen Augenbrauen zögerlich nach.

„Warum denn nicht? Das ist eine spannende Tätigkeit. Du kommst mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt, und es wird dir dabei garantiert nicht langweilig. Außerdem arbeite ich in einem klasse Team, in dem sich jeder auf den anderen verlassen kann. Ein Moderator hört nächste Woche aus privaten Gründen auf. Die Stelle wäre demnach neu zu besetzen. Dabei dachte ich spontan an dich Nicole!“ Claudia untermauerte ihre Aussage mit einem charmanten Lächeln, das ihre Schönheit und Eloquenz in besonderer Weise hervorhob.

Eine leichte Spur von Neid verdunkelte Nicoles Gedankengänge. Sofort schämte sie sich dafür, denn sie hatte Claudia vom ersten Tag an in ihr Herz geschlossen. Claudia war nicht nur optisch eine äußerst attraktive Frau; sie besaß auch viele wundervolle Charaktereigenschaften, die ihre ganze Person wie eine kleine Sonne erstrahlen ließen. Dennoch gestand sich Nicole zähneknirschend ein, dass sie Claudia nicht wirklich das Wasser reichen konnte, ginge es nach dem gängigen Schönheitsideal. Nicole würde zwar auch von sich behaupten, einen guten Charakter und ein aufrichtiges Herz ihr Eigen nennen zu können, doch wirklich gutaussehend fand sie sich nicht. Wenn sie durch die Straßen flanierte, drehten sich nur gelegentlich Männer nach ihr um. Ganz anders bei Claudia, die beim Betreten eines Raumes diesen fast gänzlich für sich einnahm.  

„Ich weiß nicht, Claudia. Das ist sehr nett von dir, dass du dabei an mich gedacht hast. Doch ich bin nicht so selbstbewusst wie du, eher das unscheinbare Mauerblümchen, das niemand sieht. Sollten so einen Job nicht eher mutige Frauen machen, die jeden Mann um den Finger wickeln können? Was soll ich den Kunden denn erzählen? Mir fällt da nichts Passendes ein, zumal ich nicht einmal ein aufregendes Sexleben, eine Beziehung oder eine Affäre habe. Claudia, ich bin nicht wirklich eine begehrenswerte Frau. Da soll ich Männer animieren können?“ Das Lachen, mit dem Nicole ihre Rede schloss, klang etwas hohl und ließ einen gewissen Zynismus mitschwingen.

Claudia quittierte es mit einer wegwerfenden Handbewegung und konterte mit einem „Ach papperlapapp“. Nachdem sie einen großen Schluck ihres Latte macchiatos getrunken hatte, strahlte sie Nicole mit ihren blauen Augen an: „Mache dich nicht schlecht Nicole! Du bist sehr viel attraktiver, als du denkst. Deine zurückhaltende und bedachte Art kann sehr erotisch wirken. Doch weil du nicht an dich glaubst, glauben andere Menschen auch nicht an dich. Für mich bist du die perfekte Besetzung für diese Stelle und ich denke, dass sie dir den Glauben an dich und deine Stärke zurückgeben wird.“ In einer eleganten Handbewegung stellte Claudia die langstielige Tasse ab und fuhr fort: „Deshalb, gerade weil ich an dich glaube und dieses als große Chance für dich erachte, habe ich unserem Chef Bescheid gegeben, dass du die Stelle gerne hättest. Heute Abend hast du ein Meeting-Date mit ihm. Dabei wird er dich in die Tätigkeit einweisen, und du kannst nächste Woche starten!“

Nicole verschluckte sich an dem Stück Apfelkuchen, das sie beim Zuhören gegessen hatte. Nachdem sie wieder zu Atem kam, blickte sie voller Entrüstung zu Claudia, die sie herausfordernd angrinste.

„Claudia, ich kann das wirklich nicht, ich bin nicht wie du, so sexy und selbstsicher. Ist das nicht auch unanständig, einen solchen Job auszuüben?“

Claudias Lächeln wurde noch strahlender und erhellte beinahe den gesamten Gastraum der Eisdiele. „Na klar ist der Job pikant, doch was kümmern uns die doofen Spießer? Außerdem sind die Doppelmoralisten unsere besten Kunden!“ Augenzwinkernd winkte Claudia dem Kellner zu und orderte die Rechnung. Dieser ließ beinahe das Tablett fallen, als er Claudias hübsche Erscheinung wahrnahm.

„Na toll, bei mir lässt der wohl nichts fallen!“, kommentierte Nicole selbstironisch die Reaktion des Angestellten. Claudia überhörte gekonnt Nicoles süffisante Äußerung und kramte fröhlich in ihrer türkisfarbenen Handtasche. „Du bist eingeladen, Süße!“ Mit einem breiten Lächeln, das ihre gepflegten weißen Zähne entblößte, ergänzte Claudia: „Tom, unser Chef, freut sich schon sehr darauf, dich kennenzulernen!“

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Was sollte sie nur anziehen? Tom war es bestimmt gewohnt, von schönen Frauen in stilvollen Kleidern umgeben zu sein. Claudia musste ihre Anspannung gespürt haben, denn sie bot sich an, mit ihr vor dem Treffen shoppen zu gehen. Eine Schnappatmung bekommend ließ sich Nicole von Claudia in einen Erotikshop ziehen und in eine Umkleide drängen, die bewusst abseits der Verkaufsräume lag. Dort musste sie auf Claudias Anweisungen hin aufregende Dessous und Kleider anprobieren. Schließlich hatte sich Nicole zu einem Kauf einer exklusiven Kombination überreden lassen, für die sich Nicole niemals alleine entschieden hätte. Nachdem ihr Claudia spielerisch mit einer Beendigung ihrer Freundschaft drohte, willigte sie schließlich lachend ein.

Nun umschmeichelte ein knöchellanges Wetlook-Kleid mit langen Ärmeln ihren kurvigen Körper und hob gekonnt ihre Vorzüge hervor. Zuvor hatte Nicole noch nie Wetlook getragen, doch sie empfand dieses anschmiegsame Material als sehr angenehm zu tragen und fühlte sich dadurch sehr weiblich und anziehend. Das schwarze Wetlook-Kleid erweckte in ihr ungekannte Gefühle von Selbstvertrauen und Erhabenheit, die durch die Latex-Dessous, die sie darunter trug, noch verstärkt wurden.

Oh ja – die Latex-Dessous! Da hatte Claudia auch ganz besondere Exemplare für sie entdeckt. Der BH schenkte ihr einen atemberaubenden Ausschnitt und das dazu passende Höschen betonte raffiniert ihre Hüften und Beine. Sie hatte schon von dem exquisiten Material gehört, sah diese spezielle Mode jedoch eher in dunklen Domina-Studios platziert. Dass auch eine ganz normale Frau wie sie Latex tragen konnte, gefiel ihr zunehmend. Sie fühlte sich damit herrlich unanständig und verrucht.

So aufreizend gekleidet hatte sich Nicole schon lange nicht mehr. Erstaunlicherweise fühlte sie sich nach einer anfänglichen Überwindung doch erstaunlich wohl. Insgeheim dankte sie Claudia, dass sie diese Empfindungen in ihr erkannt hatte und diesen zum Ausbruch verhalf durch ihre einfühlsame Beratung in Sachen Kleiderwahl.

Nervös blickte Nicole auf ihre kleine Uhr am Handgelenk. Nur noch ein paar Stunden, dann würde sie Tom gegenüberstehen. „Oh Gott!“, dachte sie und schluckte aufgeregt einen dicken Kloß herunter. „Hoffentlich werde ich ihm gefallen.“

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Sein angenehmes Parfum würde Nicole wohl nie wieder aus der Erinnerung entweichen. Der intensive Duft nach Moschus und Sandelholz umhüllte sie wie ein zartes Band, welches alle negativen und drückenden Gedanken der letzten Zeit fernhielt. Wie in einer wundervollen Blase saß Nicole gemeinsam mit Tom, dem Chef der Erotik-Hotline, an einem edlen Holztisch, welcher in seiner natürlichen Schlichtheit die Vertrautheit des Moments unterstrich.

Tom hatte sie von einem Fahrer abholen und in dieses heimelige Restaurant fahren lassen. Als der Wagen vorfuhr, sah sie Tom eindrucksvoll und von den schimmernden Lichtern des noblen Restaurants umrahmt am Eingang stehen.

Welch imposante Erscheinung er doch bot!

Nicole war sofort beeindruckt von diesem ihr noch unbekannten Mann und freute sich auf den gemeinsamen Abend, ob denn sie vor lauter Aufregung kaum ein Wort herausbrachte. Sie wäre ihm beinahe in die Arme gestolpert, als sich ihr leichter Seidenschal beim Aussteigen im Türrahmen der schwarzen Limousine verfing. Die ungewohnt hohen Pfennigabsätze ihrer High-Heels taten ihr übriges. Nicole war vollauf erleichtert gewesen, als Tom charmant lächelte und sie gekonnt in einer Drehung auffing, um sie dann galant in das stilvolle Restaurant zu führen.

Es war ein berauschendes Gefühl, als sie beide so über die Türschwelle schritten und alle Blicke auf sie gerichtet waren. Bisher drehte sich kaum jemand nach Nicole um. Um so mehr konnte sie mit dieser neuen und ungewohnten Situation kaum umgehen und blickte unsicher zu Tom auf, der einen ganzen Kopf größer als sie war und das trotz der High-Heels. Er hatte ihren Arm wie selbstverständlich in seine Armbeuge gelegt. Seine Körperwärme strahlte kraftvoll zu ihr und schenkte ein wohliges Gefühl des Getragen-seins, das sie veranlasste, ihm ihr Vertrauen zu schenken. Seine grauen Augen blickten sie liebevoll an, und sein spitzbübisches Grinsen verleitete auch sie, sich komplett losgelöst in die aufregend neue Situation zu begeben.

Galant zog Tom Nicoles Stuhl zurecht, als sie an dem romantisch eingedeckten Tisch Platz nahm. Tom setzte sich seitlich zu ihr und gab dem Kellner unauffällig einige geflüsterte Anweisungen, denen dieser umgehend nachkam. Eine stille Autorität begleitete diesen gutaussehenden Mann, die wohl nicht nur Nicole wahrnahm.

Dankbar, einige ruhige und unbeobachtete Momente für sich zu haben, folgte Nicole fasziniert Toms Fingern, die leise klackend auf die Armatur des Laptops auftippten. Den Laptop hatte er mitgebracht und vor ihnen aufgestellt.

Interessanterweise war Tom nicht Nicoles optischer Typ. Sein weißes Hemd spannte sich über seiner ausgeprägten Oberkörper- und Oberarmmuskulatur und ließ erahnen, welche Kraft sich hinter dieser verbarg. Nicole mochte zwar trainierte Männer, die Sport betrieben und auf ihren Körper achteten, doch zu viele Muskeln sollten es dann doch nicht sein. Normalerweise – vor dem Kennenlernen mit Tom.

Nun erwischte sie sich dabei, wie sie gebannt auf dessen lebendiges Spiel der Muskeln starrte und sogar eine leichte Erregung dabei verspürte. Auch war Tom älter als ihre bisherigen Partner. Sie schätzte ihn auf Ende Fünfzig, denn sein Haar war graumeliert und zu einem Zopf am Hinterkopf zusammengebunden. Es reichte ihm schätzungsweise bis auf die Schultern, und trotz seines Alters war es noch recht voll. Tom trug zudem einen Vollbart, der in einem geflochtenen Zopf mündete.

Nicole mochte ihre Männer bisher bartlos, störte sie sich doch an dem Kratzen und Kitzeln beim Küssen. Dann auch noch dieses Zöpfchen am Bart – Tom war eine Type, die einem nicht jeden Tag begegnete. Seine faszinierenden grauen Augen wirkten in keiner Weise kühl und unnahbar, wie es oft bei dieser Augenfarbe der Fall war. Ein kleines wildes Feuer loderte in diesen, ein Versprechen auf eine Leidenschaft, die sich Bahn brechen konnte und die seinem Blick eine attraktive Eindringlichkeit verlieh.

Nicoles errötete nervös. Um den Moment zu überspielen, nahm sie einen Schluck aus dem bauchigen Rotweinglas. Sie musste sich zusammenreißen und versuchen, nicht so intensiv auf diesen außergewöhnlichen Mann zu reagieren. Schließlich war dies hier ein Geschäftsessen und keine romantische Verabredung.

„Mich faszinieren errötende, rothaarige Schönheiten!“, murmelte Tom fast unmerklich und ohne Nicole anzusehen, doch seine liebevoll-neckenden Worte verfehlten ihre Wirkung nicht und trafen Nicole mitten ins Herz – und an anderer Stelle zwischen ihren Beinen. Diesem berauschenden Gefühl wollte sie jetzt nicht bewusst nachgehen.

Dass Tom sie schön nannte, war Nicole Balsam für ihre Seele. Um so mehr, da sie instinktiv spürte, dass es Tom ernsthaft meinte. Sie selbst hätte sich nie als schön bezeichnet. Claudia vielleicht mit ihrem blonden aparten Bob und ihrer athletischen Figur, die kein Gramm Fett zu viel hatte.

Doch sie mit ihren zehn Kilo zu viel auf den Rippen, mit ihrem vollen Busen und ihrem etwas zu prallen Hintern und strammen Schenkeln. Nicole würde wohl kaum dem gängigen Schönheitsideal entsprachen, sie sollte schön sein?

Dann noch ihre roten Haare, die sie oft mit einer brünetten Tönung abmilderte, damit sie sich nicht wie ein Kobold vorkam. Sie war weder besonders groß noch mit auffälligen Tattoos oder Piercings versehen. Nicole empfand sich als gewöhnlich, vielleicht höchstens als hübsch.

Toms angenehme Stimme riss Nicole aus ihren bewegten Gedanken, als er begann, ihr die organisatorischen und technischen Abläufe des Chat-Programms zu erklären. Das Gute daran war, dass sie dieses im Grunde überall aufrufen und damit arbeiten konnte. So war sie nicht an einen bestimmten Arbeitsort gebunden und musste keine Fahrtwege in Kauf nehmen. Auch versuchte Tom ihr die Nervosität vor dem erotischen Schreiben mit den Männern zu nehmen, in dem er ihr die Stammkunden und deren Anliegen vorstellte. Auch zeigte er Wege der Kommunikation auf, die sie auch in kniffligen Situationen anwenden und mit denen sie sich aus diesen manövrieren konnte.

Nach diesem Einführungsgespräch in den Tätigkeitsbereich einer Erotik-Chatterin fühlte sich Nicole wesentlich entspannter und sich der Aufgabe durchaus gewachsen. Ihre nagenden Selbstzweifel schienen an diesem Abend weit fort. Dies war der Verdienst dieses ungewöhnlichen Mannes, der immer wieder unauffällig ihren Unterarm streifte. Auch beugte sich Tom wiederholt zu ihr und verringerte somit unaufhörlich den Abstand zwischen ihnen.

Nachdem Nicole keine Fragen mehr hatte, genossen beide ein wundervoll abgeschmecktes Lammragout und frisch zubereitete Bandnudeln, welche die kulinarische Spezialität des gut besuchten Restaurants darstellten. Während sich Nicole und Tom angeregt über alle möglichen Themen unterhielten, berührten sich ihre Knie und Ellenbogen wieder und wieder, und Toms Blick suchte immer wieder Nicoles Augen. Auch fiel ihr auf, wie Tom in scheinbar ungesehenen Momenten zu ihr hinsah. Nicole empfand seine Blicke wie ein sanftes Streicheln und ließ sich nicht anmerken, wie sehr sie diese genoss.

Die Luft zwischen ihnen schien allmählich dünner zu werden. Ein leises, starkes Gefühl verschaffte sich zunehmend Gehör. Nicole konnte es nicht benennen, doch es sorgte dafür, dass ihr Puls anstieg. Fast schon berauschend war es, als Tom die Rechnung beglich und Nicoles Arm wie selbstverständlich in seine Armbeuge legte und sie nach draußen führte.

Scheinbar hatte Tom den Fahrer der schwarzen Limousine zwischenzeitlich kontaktiert, denn dieser wartete schon vor dem kleinen Restaurant, um seine Gäste nach Hause zu fahren.

„Macht es dir etwas aus, wenn ich dich nach Hause begleite?“, fragte Tom unvermittelt. Ein Anflug von Unsicherheit verdunkelte seine grauen Augen und zeigte seine Furcht vor einem Korb.

„Was antworte ich ihm nur?“, dachte Nicole panisch. Toms direkte Frage brachte sie gänzlich aus dem Konzept, zumal sie um ihre besondere Latex-Unterwäsche wusste. Bestimmt wollte er höflich sein und sie einfach ganz gentlemanlike nach Hause begleiten.

Doch wenn es doch zu mehr kommen und sie Zärtlichkeiten austauschen würden, was dann?

Diese Vorstellung löste einen wohligen Schauer in ihr aus. Ein tiefer Seufzer entfuhr ihr, als sie Tom klopfenden Herzens ein Küsschen auf die Wange gab. Sie wollte diesen einmaligen Moment nicht verstreichen lassen. Zu lange war sie das stille Mauerblümchen gewesen. Ein Prickeln rann ihr den Rücken herunter. Ja, sie wollte endlich vom Leben kosten und nicht nur existieren! So fasste sie all ihren Mut zusammen und setzte sich mit ihm auf die Rücksitze der Limousine. Eine dunkle Scheibe trennte Gast- und Fahrerraum und schenkte beiden Parteien Privatsphäre.

Auf einmal setzte eine erwartungsvolle Stille ein. Im Nachhinein hätte Nicole nicht rekonstruieren können, wie es dazu kam, doch sie spürte plötzlich Toms weiche Lippen auf den ihren und seine feuchte Zunge in ihre Mundhöhle eindringen. Er stieß diese behutsam in sie und unterstrich sein Begehren mit seinen Händen, die zärtlich ihre Oberschenkel hinaufstrichen. Dabei schob er sanft den Wetlook-Rock hinauf und entblößte ihre leicht zitternden Beine. Nicole stöhnte in seinen drängenden Kuss und erwiderte diesen mit einer Inbrunst, die sie von sich so nicht kannte.

Was machte dieser faszinierende Mann nur mit ihr?

Der Kuss wurde zunehmend leidenschaftlicher und Toms Hände frecher. Nicole spürte einen kühlen Lufthauch an ihren Schenkeln, als Tom diese mit leichter Führung öffnete und seine Finger vor ihrem Latex-Höschen positionierte. Mit kreisenden Bewegungen begann er, diese gegen Nicoles Mitte zu drücken und durch den Latex-Stoff ihren Kitzler zu stimulieren. Diese intime und zugleich sehr achtsame Geste berührte Nicole zutiefst, und sie spreizte instinktiv ihre Beine noch ein wenig weiter und bäumte sich Toms starkem Körper entgegen.

Die Limousine führte kurz darauf eine starke Linkskurve aus, so dass Tom versehentlich ganz auf Nicole rutschte. Die drängenden Finger machten einer festen Beule Platz, die sich reibend gegen Nicoles Unterleib presste. Lautes Stöhnen erfüllte den Innenraum des Fahrzeugs, als der wunderschöne Latex-BH zum Vorschein kam und zwei volle milchige Wölbungen präsentierte. Tom grinste breit und murmelte an ihre Lippen: „Du kleines Luder! Dass du auf Latex stehst, hätte ich nicht gedacht.“ Nicole wollte entrüstet antworten, doch Tom umschloss lustvoll saugend eine ihrer Brustspitzen und brachte sie so zum wohligen Schweigen.

Nicole konnte nicht mehr klar denken; starke Emotionen bäumten sich in ihr auf.

Sie spürte ihre Vagina schon schmerzhaft pochen und griff mit ihren Händen beherzt an Toms Pobacken, um ihn noch näher an sich drücken zu können. Ob denn Toms Hose und Nicoles Latex-Höschen einen Haut-an-Haut-Kontakt verhinderten, konnte der Moment nicht inniger sein. 

Da hörte Nicole Toms tiefe Stimme an ihrem Ohr: „Meine Schöne, komm für mich!“

Nicole konnte nicht mehr an sich halten und verlor jegliche Selbstkontrolle. Mit einem lauten Aufschrei hob sie ein letztes Mal ihre Hüften an. Dann fühlte Nicole einen unglaublich intensiven Orgasmus über sich hinwegbrechen, der sie in zuckenden Wellen davontrug. Eine solche Heftigkeit hatte sie noch nie zuvor mit einem Mann erlebt. Auch wusste sie nicht, dass sie überhaupt zu solch einer großen Begierde fähig war.

Was machte dieser Mann nur mit ihr! Nicole erkannte sich selbst kaum wieder und atmete schwer ein und aus, um wieder Herr ihrer Sinne zu werden.

Toms verschmitztes Grinsen und sein Blick Richtung Hose holten Nicole sanft in die Wirklichkeit zurück. Ein großer dunkler Fleck breitete sich auf Toms Hose genau in seiner Schritthöhe aus und zeugte davon, dass auch er gerade einen großartigen Orgasmus gehabt hatte. Verlegen schlug Nicole ihre Augen nieder, überkamen sie doch Schuldgefühle, dieses nicht bemerkt zu haben.

„Entschuldige Tom, es ist so lange her, dass ich mit einem Mann beisammen war. Ich habe deinen Orgasmus gar nicht bemerkt. Hätte ich mich anders verhalten sollen?“

„Nicht doch, du hast dich genau richtig verhalten. Du warst authentisch, hast nicht über dein Handeln nachgedacht und mir vertrauensvoll deine Hingabe dargeboten. Dafür möchte ich dir von Herzen danken. Und zu deiner Latex-Unterwäsche kann ich nur staunend sagen: Wow!“

Um seinen bewundernden Worten Ausdruck zu verleihen, küsste Tom Nicole lange auf die Stirn und strich ihr eine seidene, rote Haarsträhne aus dem Gesicht.

„Außerdem befinden wir uns wohl in einer ganz ähnlichen Situation.“ Mit erhobenen Augenbrauen glitt sein Blick zwischen ihre noch immer leicht geöffneten Beine auf ihr Latex-Höschen, an dessen Seiten ihr Nektar hervorquoll. Selbst an den Innenseiten ihrer Schenkel befand er sich und transportierte einen unvergleichlich süßen Duft. Tom beugte sich vor und nahm genussvoll ein paar tiefe Atemzüge, bevor er anzüglich grinste.

Dies gefiel Nicole so sehr, dass sie spontan ihren Slip auszog und ihm diesen feierlich reichte. Tom war davon vollkommen überrascht und konnte Nicole nur mit großen Augen anstaunen.  

„Ich könnte mir vorstellen, mein Geschenk gefällt dir. Behalte mein Höschen und trage es mit dir, dann kannst du meinen Duft überall genießen.“ Hatte das Nicole gerade wirklich gesagt? So als würde sie neben sich stehen, wartete sie gespannt auf Toms Reaktion.

„Meine Güte, du kannst wirklich meine Gedanken lesen! In der Tat liebe ich den Duft von Frauen und deinen ganz besonders. Sehr gerne nehme ich dein himmlisch-köstliches Geschenk an und werde deinen geilen Latex-Slip wie einen Schatz aufbewahren. Wenn ich an dich denke, werde ich deine Lust inhalieren und voller Sehnsucht auf unsere nächste Begegnung hoffen.“

Voller Inbrunst drückte er den außergewöhnlichen Stoff gegen seine Nase und leckte kurz über Nicoles Nässe, die noch am Slip heftete. Tom stöhnte auf und schien für einen kurzen Moment der Gegenwart entrückt.

„Wie fantastisch du bist, genauso wie dein Geschmack.“

Just in diesem Moment, als Nicole vor freudiger Erregung erneut errötete, hielt das schwarze Gefährt an. Kurze Zeit später öffnete der Fahrer die Tür auf Nicoles Seite, denn sie waren an ihrem Zuhause angekommen.

Auf einmal ergriff Tom Nicoles Hand und hielt diese fest umschlossen, als er sie um ein Wiedersehen bat. Spielerisch koket zögerte sie kurz, dann hauchte sie ihm ein erlösendes „Sehr gerne“ mit einer Kusshand entgegen, welches seine markanten Gesichtszüge freudvoll erstrahlen ließ.

Sie tauschten noch einen heißen Kuss, dann stieg Nicole aus und vernahm dabei Toms poetische Worte: „Was bist du nur für ein berückender Mensch!“

Eine kleine Ewigkeit verfingen sich ihre Blicke, graue in grüne Tiefen. Da äußerte Nicole auf einmal keck: „Wenn dir Latex so gut gefällt, kannst du dich ganz besonders auf ein Wiedersehen freuen. In meinem Kleiderschrank hängt ein neues Latex-Minikleid mit aufregenden Reißverschlüssen an ganz besonderen Stellen. Noch fand ich keine Gelegenheit es auszuführen.“ Ohne Toms Antwort abzuwarten, schloss Nicole geschwind die Tür. Sie erhaschte noch einen Blick in seine erstaunt blitzenden Augen, da setzte der Wagen schon an und war alsbald aus Nicoles Sichtfeld entschwunden.

Eine ganze Weile stand Nicole einfach nur da, gefangen in ihrer bewegten Gedankenwelt. War das gerade alles sie, die das erleben durfte?

Bald würde die einbrechende Dämmerung die Nacht verabschieden und den Tag einläuten. Kaum hatte sie Gelegenheit gehabt sich zu sammeln, da vibrierte auch schon ihr Handy. Sie nahm es neugierig zur Hand und rief das Display auf. Tom hatte ihr geschrieben. Er bedankte sich für den wundervollen Abend und ihr entzückendes Geschenk. Und er schrieb, dass er sich auf ihr baldiges Wiedersehen sehr freute und noch nie eine solch bezaubernde Frau kennengelernt hatte.

Ein verführerisches Grinsen umspielte Nicoles rosafarbene Lippen, als sie Tom sogleich antworten wollte. Just in dem Augenblick, als sie ansetzen wollte, erhielt sie eine weitere Nachricht. Im Eifer des erotischen Gefechts hatte sie ganz vergessen, dass ihre Schicht im Erotikchat soeben begonnen hatte.

Die erste Nachricht eines Kunden hatte sie soeben erreicht. Darin war zu lesen: „Ich sitze hier auf dem Stuhl und warte gespannt, wie du aus der Dusche kommst.“

Nicoles aufkommendes, selbstbewusstes Lächeln verlieh ihr auf einmal einen ganz besonderen Glanz. Nicht einmal ein Höschen trug sie gerade. Ihr Leben schien wohl recht interessant zu werden…

Meine Kurzgeschichte: Mein Verehrer, der Boxer

Sie waren geradezu magisch, diese Freitagabende im Hallenbad. Bis 22 Uhr war immer geöffnet. Draußen lag alles im kompletten Dunkel, umso eindringlicher reflektierten die Glasscheiben das Geschehen in der Schwimmhalle. Das Wasser wurde oftmals stimmungsvoll beleuchtet, die Deckenbeleuchtung gedimmt. Da keine Vereine mehr trainierten, gab es keine abgetrennte Bahnen mehr, die Schwimmer konnten frei im Becken ihre Bahnen ziehen. Freitagabend waren oftmals die gleichen Schwimmer anwesend, die Stammkunden – so wie ich zu diesen zählte.

Wie immer nahm ich mir vor, zumindest eine halbe Stunde durchzuziehen. Freitags fiel mir das immer schwer, denn oftmals war ich etwas müde von der Woche. An diesem Abend trug ich einen roten Triangel-Bikini mit weißen Tüpfelchen und Rüschenvolant an Oberteil und Höschen.

Ich hatte schon ungefähr die Hälfte hinter mir, da fiel mir ein Mann am anderen Ende des Beckens auf, der gerade eine Schwimmpause einlegte und mich eindringlich betrachtete. Ich schaute kurz in seine Richtung, konnte sein Gesicht jedoch nicht deutlich erkennen, da er sich im schummrigen Licht befand.

Mir fiel sein Oberkörper auf. Und Oberarme, die ihn am Beckenrand hielten. Meine Herren, war dieser Mann stark. Muskelbepackte Arme liefen in einen Brustkorb über, der definierter nicht hätte sein können. Der Mann fuhr sich mit einer riesigen Hand durch sein blondes kurzes Haar, bevor er sich zu voller Größe aufrichtete, auftauchte und seinen Körper bis zum Bauchnabel freilegte.

Dann fuhr er sich mit dieser Riesenhand über seine glatte Brust und schaute mich die ganze Zeit über an. Ein blaues Schimmern ließ mich nicht mehr los. Ich reagierte auf ihn und spürte leichte Erregung in mir aufsteigen. Verlegen senkte ich meinen Blick und schwamm wieder los.

Der Mann tat es mir gleich und durchpflügte das Wasser. Es war erkennbar, dass er seinen Körper trainierte und gut im Griff hatte, auch mental. Er schwamm konzentriert, ausdauernd und zielführend. Während den kurzen Drehungen am Beckenrand bemerkte ich im Blickwinkel, dass seine Augen immer wieder auf mir ruhten. Irgendwie schien sich der Abstand zwischen uns zu verringern, obwohl ich meine Position nicht verändert hatte.

Und so kam es, dass er auf einmal direkt in der Bahn neben mir schwamm. Er erreichte vor mir den Beckenrand. Als er sich erhob, erhaschte ich einen Blick auf seinen mächtigen Rücken.

Nun zog er die Schwimmbrille ab, die er aufgrund des Kraulens getragen hatte. Schwungvoll drehte er sich auf einmal zu mir um und sah mir zu, wie ich die letzten Meter zurücklegte, bis ich den Rand des Beckens erreicht hatte. Er drehte sich synchron mit mir, beide schauten wir eine Weile nach vorne und sahen uns in unserem Spiegelbild im Fenster vor uns.

Unvermittelt wandte er sich plötzlich zu mir und sagte mit tiefer Stimme: „Hallo.“

Ich drehte mich zu ihm und blickte in ein solch blaufunkelndes Augenpaar, wie ich es noch nicht erlebt hatte.

Ein helles, klares Blau mit Schatten von Grau. Ein Drei-Tage-Bart mit leicht rotblonder Note schmückte sein Gesicht, seine Wimpern und Augenbrauen standen hingegen im dunkleren Kontrast zu seiner hellblonden Haarfarbe. Er lächelte mich offen und liebevoll an und zeigte dabei seine schönen und gepflegten Zähne.

Ich konnte gar nicht anders, als sein Lächeln zu erwidern. „Hallo.“, antwortete ich.

„Ich heiße Waldemar.“

Anstatt ihm zu antworten, musterte ich ihn unauffällig.

„Wie heißt Du?“, hakte er nach.

„Julia.“

„Julia – ein schöner Name. Es freut mich dich kennenzulernen.“

Dabei kam er einen Schritt auf mich zu. Eine Bugwelle erreichte mich, als er mir seine Hand zur Begrüßung reichte.

Mein Gott waren das Pranken! Riesige Handteller, dicke Finger und ein kräftiger Händedruck. Meine eigene Hand verschwand in diesem Händedruck komplett.

Mir gefiel dieses höfliche Auftreten. Damit ehrte er mich auf eine ganz urtümliche Art und Weise. Sein Blick glitt unauffällig über meinen Körper, als er wieder etwas zurückwich.

„Du bist immer freitags hier, nicht wahr? Ich sehe dich schon länger und habe mein Training so gelegt, dich hier anzutreffen.“

Interessant, wie man doch gesehen wird. Er war mir bisher nicht bewusst aufgefallen.

„Was trainierst du denn?“

„Ich bin Boxer. Krafttraining gehört auch dazu. Am Schluss gehe ich dann immer schwimmen für die Kondition.“

„Das ist nicht zu übersehen“, äußerte ich spontan ohne nachzudenken. „Eigentlich bist du gar nicht mein Typ, das sind mir fast zu viele Muskeln.“

Verwegen grinste er mich an: „Dafür bist du genau mein Typ. Bist du Single? Da schwimmt manchmal ein Mann mit dir“.

„Das ist vermutlich Rouven, den du meinst. Wir treffen uns als auch hier. Er geht ebenfalls regelmäßig schwimmen. Ich bin aber nicht mit ihm zusammen. Rouven kommt gerade aus einer Beziehung und will erstmal keine Freundin.“

Waldemar musste auf einmal lachen. „Quatsch. Ich habe euch beobachtet. Er will was von dir. Nur ein dummer Mann will dich nicht.“

Er sagte es sehr bestimmt und eindringlich und als ich ihm widersprach, meinte er:

„Julia, du wirst immer gewollt sein. Ich sehe es in deinem Gang, du hast Stil. Dein Lachen ist herzlich und dein Herz ist ehrlich. Das sehe ich alles. Das wirst du auch als alte Frau noch haben!“

Ich war seltsam berührt von seinen Worten. Waldemar sprach mit mir, als würden wir uns schon Jahre kennen. Es war eine Intimität zwischen uns spürbar, die nichts mit Sexualität zu tun hatte. Im anschließenden Gespräch erzählte er mir, dass er Inhaber und Chef einer Firma war, die Personenschutz anbietet. Daher sein wacher Blick für seine Umgebung, kam es mir in Gedanken.

Ich hatte spontan ein Gefühl des absoluten Vertrauens. Instinktiv wusste ich, dass dieser Mann immer gut zu mir sein würde und immer aufrichtig und loyal. Seine Augen waren grundehrlich, seine Absichten spürbar rein. Optisch sah er aus wie der geborene Checker, doch spürte ich Güte von ihm ausgehen und ein riesengroßes Herz in seiner Brust wohnen. Seine scharfe Wahrnehmung hatte nichts mit Kontrollwahn zu tun. Dieser Mann sorgte sich um mich und mein Wohlergehen. Und das nach dieser kurzen Zeit…

Mein Blogartikel: Das Strafbuch

Welche Bedeutung kommt dem Strafbuch im BDSM zu? Ist das nicht eine verstaubte Angelegenheit? Oder kann darin ein ganz besonderer Reiz liegen?

Ich habe mir Gedanken zum Erziehungsmittel „Strafbuch“ gemacht. Falls Ihr mögt, viel Spaß beim Lesen.

Bitte nur Erwachsene, vielen Dank!

Eure Julia

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FSK 18

Ein Strafbuch als Mittel der Erziehung ist ein wenig verkannt. Oftmals wird dieses belächelt und genießt eher weniger Ansehen in seiner Verwendung. Ein Grund dafür könnte sein, dass dieses ein eher subtileres Mittel der Disziplinierung darstellt und nur innerhalb eines absoluten Vertrauensverhältnisses seine wirkliche Kraft entfalten kann. Warum dieses, fragt Ihr Euch?

Nun, es ist ganz einfach: Die Handhabung eines Strafbuchs erfordert eine unabdingbare Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit des devoten Parts und stellt somit eine unglaublich große Respektbekundung an den dominanten Part dar. Ein Strafbuch erfordert auch eine gewisse Eigenständigkeit als auch Kreativität des Subs. In diesen Momenten agiert Dom nicht unmittelbar, sondern überträgt eine gewisse Selbstständigkeit an Sub. Ein Strafbuch macht insofern auch nur Sinn, wenn dieses Sub ernst nimmt und entsprechend würdigt. Dabei steht nicht das „Nach-Lust-und-Laune“-Prinzip im Vordergrund, sondern dass das wahrhaftige Geschehen dokumentiert wird. Der devote Part steht dabei in der Pflicht, eigene Empfindungen und Bedürfnisse sehr differenziert wahrzunehmen und sich selbst gegenüber absolut aufrichtig sein. Gerade in solchen Momenten des Interagierens zeigt sich, ob Sub wirklich Achtung vor Dom hat, denn dieser sollte alles festhalten und sich diesen Prozessen der Erziehung ernsthaft stellen. Nur so können diese sehr wichtigen und oft unbewusst ablaufenden Meilensteine der Disziplinierung ihre volle Wirksamkeit entfalten.

Ein Strafbuch soll auch nicht unbedingt Spaß machen und Freude schenken. Es soll durch das Niederschreiben ein Bewusstwerden implizieren über Gewesenes und über das Empfangen von daraus resultierenden Konsequenzen. Anstatt Strafbuch kann es auch Reflektions- oder Findungsbuch genannt werden, denn letztendlich ist das Erleben des Aufschreibens und nochmaligen Durchlesens und des Vortragens dieser Niederschriften vor Dom ein sehr klares Herangehen und Aufzeigen von persönlichen Strukturen und Denkmustern, die es in der Erziehung aufzuzeigen und anzugehen gilt. Nimmt Sub das Strafbuch ernst, nimmt sie auch ihren Dom ernst und vor allem die eigene Submission. Dieser wiederrum vertraut in Sub, um dass Sub ehrlich aufschreibt und kein Schauspiel darstellt, welches Dom`s Verhalten im schlechtesten Fall manipulieren soll.

Manipulieren? Ja, genau das. Steht Sub auf Schläge, könnte dieser doch Vergehen erfinden, um in den Genuss derer zu kommen. Oder Sub empfängt diese lieber nicht und verschweigt deswegen Vergehen gegen zuvor vereinbarte Regeln. Auch dies stellt eine ernstzunehmende Beeinflussung der Erziehungsmaßnahmen dar und beleidigt Dom und ehrt letzten Endes weder Dom noch Sub.

Von daher stellt ein Strafbuch auch immer einen Gradmesser für die wirkliche Substanz und Ernsthaftigkeit ein jeder submissiven Verbindung dar. Macht Euch dies bitte vor Anwendung dieses Disziplinierungsmittels bewusst. Ob von allen Beteiligten oder von einzelnen gewünscht, ein Strafbuch kann Zeiten der Trennung sehr interessant und anregend gestalten und bereichernd überbrücken. Sei es nun innerhalb einer Übergangsphase zwischen zwei Treffen oder im Rahmen einer Online-Erziehung, ein Strafbuch kann ein äußerst reizvolles Mittel der Erziehung und Formung darstellen.

Ein Tipp für Euch:

Bitte verzichtet dabei jedoch auf die Handhabung von Beweismitteln wie zum Beispiel den gerne angewandten Beweisbildern. Warum? Beweismedien sollen dem Namen nach etwas beweisen, also sicherstellen. So oder so sind Beweisvorgänge immer Misstrauensvoten an den anderen gerichtet nach dem Motto: „Zeige mir, dass du es gemacht hast!“ Sub wird es von sich aus wollen und genießen, Dom mit seinen Mitteln zu erfreuen und Doms Vertrauen mehrfach auf seine ureigene Art und Weise wertzuschätzen. Dies liegt in der submissiven Natur eines jeden Subs. Je weniger Dom einfordert, desto mehr bekommt dieser aus freien Stücken von Sub. Einfach mal ausprobieren und neue Wege gehen!

BDSM-Poesie: Liebesbrief einer Sub

FSK 18

Und so schrieb eine glückliche Sub ihrem geliebten Herrn:

„Oh ja – Mein Geist pulsiert, sie erregen mich wahnsinnig.
Meine Mitte pocht stumm und leicht schmerzend für Ihren Herrn…
Sie sehnt Euch Herr.
Eure Essenz ruft mich…
Eure Narben sehnen meine Küsse und zarten Berührung meiner Finger.
Ich begehre diese Eure Narben.
Sie zeigen mir, dass Ihr lebt und überwunden habt – Eure wahre Stärke…
Dann erst kommt die Peitsche.
Die nichts wäre, schlapp und kraftlos, ohne die Kraft Ihres Ausführenden und Herrn.
Mein Herr…
Wie schön Ihr seid.“