Sinnliches Bi-Vergnügen

Lust auf einen heißen Trip an den See mit zwei tollen Frauen?

Dann habt gerne Spaß mit meiner lustvollen Kurzgeschichte nur für Erwachsene / FSK 18.

Genau das Richtige an einem heißen Sommertag! Viel Vergnügen beim Lesen!

Die Personen und Inhalte meiner Geschichte sind frei erfunden.

Empfehlt mich und meine Geschichten gerne weiter, falls ihr mögt.

Eure Julia

Autorin „Gewürzt mit Herz“

https://www.rubberfashion.de/blog/latex-geschichte-karin-anna-und-der-schwarze-latexslip

Baggersee und Polizeieinsatz

Seit zwei Jahren habe ich angefangen, Kaltwasser-Schwimmen zu praktizieren. Im Grunde war dies kein sehr bewusster Vorgang, denn ich schwamm nach den Sommermonaten schlicht einfach weiter. So begann die Jahreszeit Herbst und mit ihr die kühleren Zeiten. Da sich mein Körper nach und nach an die allmähliche Absenkung der Wassertemperatur durch das nahezu tägliche Schwimmen gewöhnte, konnte ich noch lange dieses ausführen, natürlich zeitlich angepasst, bevor ich mit dem eintreffenden Winter und dem damit verbundenen Schnee und Eis aufhörte. Nach einer Pause fing ich dann in den frühen Frühlingsmonaten wieder an. Interessanterweise stellte sich mein Körper recht schnell auf die rauen Gegebenheiten ein, so dass ich meiner Leidenschaft ungehindert frönen konnte.

Ein sehr angenehmer Nebeneffekt der unwirscheren Außentemperatur waren die wegbleibenden Menschen. Immer mehr brach im Spätsommer der Besucherstrom ab, bis ich schließlich alleine meine Runden im See drehte. Dieses Einssein mit der Natur und der Flora und Fauna war für mich neben der sportlichen Betätigung die Entspannungs- und Wohlfühloase schlechthin. Die Einsamkeit jagte mir keine Angst ein, im Gegenteil, denn das schlimmste Tier war ja fort, nämlich der Mensch. So tauchte ich ein in das ursprüngliche Treiben um mich herum und wurde ein Teil dessen. Vollmond um Vollmond passierte, bis zum heutigen Tage.

Es war mittlerweile ein warmer Tag, der die Menschen an den See lockte. Schon als ich den Parkplatz anfuhr, konnte ich mir einen ersten Überblick über die mögliche Anzahl der Badegäste machen. Da schluckte ich das erste Mal und fand es fast schon schade, dass es Tag um Tag wärmer wurde. Nach dem Parken betrat ich das Gelände des Badesees. Der Anblick an Menschen erschlug mich beinahe. Viele lagen am Rande und sonnten sich, andere grillten an einer Stelle oder angelten. Ein paar Einzelne wagten sich in das Wasser, dass noch frisch war. Der Geräuschpegel war enorm und ließ mich beinahe zurückweichen, doch meine Lust am Schwimmen war größer.

So fand ich mich an einem Plätzchen ein, welches ganz lauschig war und zum Verweilen einlud. Ich blickte zum Nest der zwei Stockenten, welches gut geschützt in einem Gestrüpp verborgen war und welches ich seit einigen Tagen beobachtet hatte. Leider war es wohl nicht gut genug versteckt, denn einige Kinder versuchten dieses mit Steinen zu bewerfen, doch einige Erwachsene hielten die Kinder zum Glück zurück. „Ihr lieben Enten, tut mir das für euch leid, dass ihr nun vermutlich keine Ruhe mehr habt“, sagte ich leise in Gedanken vor mich hin. Noch während ich zum Wasser hinunter ging, hörte ich den lautstarken Streit in einiger Entfernung.

„Na komm doch! Ich hab` keine Angst vor dir!“, „Du H….sohn!“, „F… dich doch!“

Ein wenig erschrocken über die heftigen Kraftausdrücke folgte ich diesen akustisch und erblickte ein Pärchen und einen älteren Mann, der gerade von beiden weglief. Ich entledigte mich meiner Kleidung, den blauen Bikini trug ich darunter. Genüsslich glitt ich in den See und zog kontinuierlich meine Bahnen, bevor ich am Schluss noch auf dem Rücken schwamm. Als ich die Kälte des Wassers spürte, verließ ich dieses und trocknete mich am Ufer zügig ab und zog mich wieder an. Währenddessen hörte ich die Frau des Pärchens ihrem Pendant sagen, dass sie Angst habe, zum Auto zurückzukehren. Der Mann beruhigte sie und gemeinsam verließen sie den See.

Kurz darauf folgte ich ihnen, da ich gemütlich den Trampelpfad zum Ausgang entlangschlenderte, bis ich mein Auto erreichte. Als ich die Beifahrertür öffnete, um meine Badesachen zu verstauen, kam mir eine betriebsame Frau entgegen, die Richtung Pärchen lief, welches an ihrem Auto zu warten schien.

„Der Typ will abhauen! Da hinten ist er raus!“, rief die Frau aufgebracht.

Ich setzte mich in mein Auto und sah beim Herausscheren, dass das Pärchen weiterhin an seinem Auto verharrte. Da ich keine Notlage feststellen konnte, fuhr ich vorsichtig los und Richtung Hauptstraße den Feldweg entlang. Beim Näherkommen bemerkte ich den Streifenwagen der Polizei, welcher den Blinker setzte und in den Feldweg abbog. Um dass mich dieser gut passieren konnte, fuhr ich an den Wegesrand und wartete. Der Polizeibeamte der den Einsatzwagen steuerte, winkte mir freundlich grüßend zu, dann war die Streife schon an mir durchgefahren Richtung Baggersee den Weg, den ich gerade hinter mich gebracht hatte.

Aufmerksam auf den Verkehr achtend fuhr ich in die Hauptstraße ein und sinnierte über das gerade Erlebte nach. Soviel stand fest: Die Badesaison hatte wieder begonnen und mit ihr trafen viele unterschiedliche Menschen zusammen…