Mein Blogartikel: Wettbewerbsdenken im BDSM

FSK 18 – Bitte nur Erwachsene lesen, danke!

Schneller, weiter, besser – Wettbewerbsdenken im BDSM

Auf Twitter in meinem Account beschäftige ich mich mit der Thematik, dass derzeit in Tweets viele Umfragen und Meinungen zu verschiedenen Techniken und Praktiken zu BDSM im Umlauf sind.

Dies ist einerseits eine gute Sache, denn auf diese Art und Weise kann ein lebendiger und hoffentlich respektvoller Austausch unter Gleichgesinnten stattfinden. Andererseits bekomme ich persönlich immer Bauchweh dies zu lesen, denn solche Tweets können auch einen Wettbewerb implizieren, der nicht sein sollte.

Die Individualität beim BDSM

Jeder BDSM ist genauso individuell wie Sub und Dom, die diesen ausleben und mit Leben, Geist und Seele füllen. Es gibt nicht DAS BDSM, genauso wenig wie es DIE Sub und DEN Dom gibt. Gerade diese Vielfalt unter uns, dieser bunte Erfahrungsschatz war eines der ersten Dinge, die mich an BDSM faszinierten, lange bevor ich eine Technik kennenlernte. Praktiken, genauso wie Spielzeug und Locations, sind schmückendes Beiwerk und dienen als Mittel zum Zweck, sind jedoch nicht das Herzstück. Einen speziellen Fetisch oder Kink dabei ausgenommen. Dieses Herzstück bilden Sub und Dom, die es mit Leben füllen, so zumindest mein Standpunkt.

Fisten, Kaviar, Ohrfeigen, Rape-Game, Partnertausch, Fremdbenutzung, Rollenspiele, etc. sind alles Möglichkeiten der Auslebung, jedoch nicht zwingend notwendig und kein Indiz für „wahren“ BDSM, zumindest nicht in meiner individuellen Auslegung von BDSM.

Steht zu euch und euren Vorlieben

Seid in dieser Hinsicht selbstbewusst und steht zu euren persönlichen Vorlieben, wäre mein Rat. Liebe Sub, auch wenn du kein Analverkehr magst, bist du nicht minder Sub. Lieber Dom, auch wenn du deine Sub nicht ohrfeigen willst, bist du nicht minder Dom. ‚Alles kann, nichts muss‘ sagt bekanntlich schon der Volksmund.

Auch das Schenken von Schmerzen kann erfüllend sein für einige Praktizierende, für andere wiederrum gehört es nicht zu ihrem gelebten BDSM. Es geht nicht darum, wer was am meisten aushalten kann oder wer besonders viele Gangarten befürwortet und ausübt. BDSM ist kein Sport und keine Kompensierung für derweil Profilierung.

Der Dom unter Druck

Im Übrigen kann eine solche Dynamik auch den Dom ganz schön unter Druck setzen. Nicht jede dominante Person möchte zum Beispiel sein Geschäft auf seiner Sub verrichten. Einen diesbezüglichen Beitrag zu lesen muss nicht, kann aber unsicher werden lassen. Egal ob Sub oder Dom, diese Gedanken zerstören und lassen nicht fliegen und haben von daher keinen Platz im BDSM, zumindest meines Erachtens.

Meine Worte sollen bitte niemanden kränken oder verletzen. In meinen Artikeln und Tweets spreche ich von persönlichen Ansichten im Hinblick auf die Schönheiten des Fetischs und des BDSM und der Akzeptanz derer.

Mögliche Verunsicherung am Anfang der Selbstfindung

Hätte ich als unerfahrene Sub so manchen Tweet gelesen, wäre ich extrem verunsichert. Vielleicht hätte ich mich auch abgewandt und wäre von BDSM im Allgemeinen abgeschreckt.

Einem möglichen Treffen hätte ich auf keinen Fall zugestimmt aus Angst, dass verschiedene Praktiken von mir erwartet würden.

Wir sind alle oftmals in einem Prozess und durchlaufen verschiedene Entwicklungsphasen in unserer Selbstfindung. Dabei gibt es viele Wege der Auslebung und Instrumente der Unterstützung. Traut euch bitte jedoch, diese zu benennen und steht zu euch! Auch Nein zu sagen oder Praktiken abzulehnen, hinter denen ihr nicht steht, gehört dazu. Es ist vollkommen in Ordnung, nicht alles auszuprobieren. Lasst euch dahingehend nichts einreden und auch nicht untereinander vergleichen, egal ob Sub oder Dom. Sonst kann BDSM toxisch werden und mitunter nicht mehr guttun.

Die Magie des BDSM

Ich bin für viele schöne Dinge offen, jedoch auch nicht immer und nicht mit jedem Dom. Der Mensch zählt dabei und steht für mich immer am Anfang von allem und ist mein Dreh- und Angelpunkt jeder weiteren Dynamik.  

Und das zu jeder Zeit und an jedem Ort. Lasst euch gerade zu Beginn eurer Selbstfindung nicht verunsichern oder in Richtungen lenken, die nicht eurem Willen und eurem Wollen entsprechen. Seid mutig und zeigt euch eurem Gegenüber, wie ihr wirklich seid. Erst dann kann BDSM seine volle Magie entfalten und geschieht mit euch und nicht über euch hinweg.

Dies wünsche ich jeder Sub und jedem Dom. Wir sind alle einzigartig – das macht uns aus!

                                                   Geschrieben von Julia, Autorin „Gewürzt mit Herz“

Symbolbild

Mein Blogartikel: Wie frische ich das Liebesleben mit BDSM auf?

FSK 18

Was benötige ich als Anfänger für soften SM/BDSM?

Die Welt des BDSM ist eine sehr aufregende mit vielen wundervollen Möglichkeiten. Doch sie sollte achtsam betreten werden, denn das physische als auch psychische Wohl aller Beteiligten ist ausschlaggebend dafür, um ein angenehmes Miteinander zu generieren. Es ist ratsam, sich vorab genügend Informationen darüber einzuholen, welche Optionen bestehen, wie spezielles Spielzeug gehandhabt wird und welche Reaktionen welche Handlungen hervorrufen können. Hier kann es auch um ganz praktische Fragen gehen, deren Antwort es zu erforschen gilt. Eine Fessel anzulegen scheint simpel, ist es jedoch nicht. Die Empfindungen, die beim Anbringen eines Knebels hervorgerufen werden, sollten sich bewusst gemacht werden. So gibt es noch zahlreiche andere Beispiele, die aufzeigen, wie sehr eine gegenseitige Fürsorge vor, während und nach einer Session wichtig ist. Dabei sollte der devote Part als auch der dominante stets im Blickwinkel des Geschehens stehen. Beidseitig aufrichtige und wertfreie Kommunikation bildet die zentrale Basis ein jeder Interaktion im Leben, so auch in der submissiven Welt.

Wie gehe ich an die Sache heran?

Vor jeder praktischen Aktivität steht immer das gemeinsame Gespräch. Die getanen Beschlüsse sind verbindlich, denn sie basieren auf gegenseitigem Einvernehmen. Dennoch sollten die Beteiligten stets die Möglichkeit haben, im direkten Erleben die Meinung ändern und Vereinbarungen lösen zu dürfen. Das gilt sowohl für den devoten als auch für den aktiven Part. Ganz wichtig ist das Nachgespräch nach einem gemeinsamen Erkunden, denn Erlebtes braucht Zeit zum Verarbeiten, Sortieren und Neu-Ordnen und wirkt nach. Der Fachbegriff dafür ist das „Aftercare“. Viele BDSMler beziehen sich darauf, dass durch das Aftercare wirkliche Tiefe und Nähe entsteht. Einerseits werden gewollte Marken versorgt, andererseits die erlebten Eindrücke verbalisiert. Dieses ist dem dominanten Part eine wichtige Aufgabe, um seine Erziehung seiner Sub individuell anzugleichen. Um wahre Lust erleben zu können und das eigene Liebesleben aufzufrischen, braucht es demnach einen vertrauensvollen Austausch. Doch wie führt sich am besten solch ein Gespräch, um die Beziehung zu beleben?

  1. Finde einen ruhigen Gesprächsrahmen an einem ungestörten Ort. Mache dir gerne im Vorfeld ein paar Notizen. Das kann dir Sicherheit geben, und du vergisst nicht die wesentlichen Punkte.
  2. Vergesse dabei nicht deinen Humor und versuche eine entspannte Atmosphäre herbeizuführen. So kann deine Partnerin zur Ruhe kommen, sich sammeln und fokussieren.
  3. Ein so bedeutsames Gespräch muss nicht sitzend in einem Raum geführt werden. Auch ein langer Spaziergang kann eine angenehme Basis bilden. Zudem baut Bewegung Nervosität ab, und du zappelst nicht so herum.

Wenn die Rahmenbedingungen stehen, solltest du dich mit den Gesprächs-Inhalten beschäftigen. Wichtig ist, nicht vorwurfsvoll in ein solches Gespräch zu starten. Anstatt sofort einen Schuldigen für das erlahmte Sexleben zu definieren („Seitdem du Mutter geworden bist…“), versuche es in etwa so: „Ich liebe dich und würde gerne mit dir unser Sexleben weiterentwickeln. Ich habe eine spannende Sexualpraktik entdeckt, die ich dir gerne vorstellen würde.“

An dieser Stelle machen viele Männer den Fehler, sofort mit einer pragmatischen Auflistung zu beginnen, wie sie Lust erleben möchten. Damit könntest du deine Partnerin überrollen oder überfordern. Frage sie stattdessen direkt nach ihrer Meinung zum Thema: „Wie siehst du das mit unserem Sexleben? Wie geht es dir damit?“ Wichtig wäre hier, offene Fragen und keine rhetorischen zu stellen. Konkrete Beispiele sind im Anschluss wichtig, damit sich deine Partnerin eine Vorstellung deiner Wünsche und deiner Vorschläge machen kann. Mit dem Begriff BDSM wird sie weniger anfangen können, als wenn du konkret sagst, du wolltest ihr einmal ein paar Klapse auf den Hintern verabreichen, um die gemeinsame Lust ganz neu zu erleben.

Ebenso sinnvoll wäre es, du erzähltest ausschließlich aus deiner Sicht. Formuliere deine persönliche Wahrnehmung und lasse sie bewusst außen vor. Dabei kannst du sagen: „Unser Sexleben würde sich für mich verbessern, wenn ich dir deine Brustwarzen klammern dürfte.“ Weniger gut könnte hingegen sein: „Du wolltest doch schon immer in unserem Sexleben mehr Einbezug deiner Brüste; da passen doch die Nippelklemmen.“ Gebt euch hierbei immer genügend Raum, um Fragen stellen zu können. Vermeidet das Aufkommen von Interpretationen der Aussagen. Das geht fast nie gut. Ein „Was würde dir dabei gefallen?“ oder ein „Meinst du damit diese Sexstellung?“ passt meistens hervorragend.

Welche Utensilien benötige ich für das Lust-Erleben?

Lust zu erleben, um das Liebesleben aufzufrischen, braucht eine gewisse Vorbereitung verschiedener Utensilien. Im Vorfeld im gegenseitigen Gespräch herauszufinden, in welche Richtung es gehen könnte, bietet sich als hilfreich an. Möchte die Partnerin gerne mit dem Lustschmerz experimentieren? Dann würden sich Schlaginstrumente oder Klammern-Toys eignen. Auch Vibratoren, die dehnbar sind oder spezielle BDSM-Kerzen können eine reizvolle Option sein. Manchmal kann auch mit Haushaltsutensilien experimentiert werden. Entdecke Wäscheklammern oder Spaghetti-Zange einmal ganz neu. Am Anfang eignet sich ein Seidenschal sehr gut zur Fesselung oder dem Verbinden der Augen, so dass nicht sofort Seile gekauft werden müssen, wenn noch ausgetestet wird. Grundsätzlich bietet es sich an, vor dem Kauf von hochwertigem Spielzeug einen gewissen Rahmen gefunden zu haben, in dem sich bewegt wird. Von haushaltsüblichen Kerzen für Spiele mit Wachs sei an dieser Stelle jedoch abzuraten, denn diese führen zu Verbrennungen.

Viele Internetshops bieten heutzutage Anfänger- oder Einsteiger-BDSM-Pakete an, mit denen für wenig Geld experimentiert werden kann. Bei Vibratoren empfiehlt es sich, auf die Herkunft und das Material zu achten. Auch Klammerspielzeug sollte nicht unbedingt aus der günstigsten Riege erworben werden. Dieses kann zu schnell seine Funktion verlieren, wenn zu billig fabriziert wurde. Denke daran, dass die Utensilien dir und deiner Partnerin sehr nahekommen werden.

Auch an ausreichende Hygiene sollte immer gedacht werden. Händewaschen und Toys zuvor reinigen sollte elementar und zur Routine werden. Ebenso wie die Wunden zu versorgen nach einer Session, die immer desinfiziert werden sollten. Anal eingesetztes Spielzeug bitte niemals vaginal einführen, sondern immer von vorne nach hinten zum Einsatz bringen. Das Infektionsrisiko wäre ansonsten zu hoch. Auch Spiele mit Körperflüssigkeiten oder Lebensmittel bieten sich hervorragend an, um das Sexleben aufzufrischen und die eigene Beziehung zu beleben. Durch ein simples Anpinkeln oder Ejakulieren auf Körperteile oder Gegenstände lassen sich unkompliziert und einfach pikante Rollenspiele generieren, die große Lust erleben lassen. Vielleicht entdeckt auch manche Partnerin ihre dominante Ader und möchte den Partner befehligen? Vielleicht darf er einmal Dessous tragen oder sich schminken, um seiner Herrin zu gefallen? Oder er darf einer ihrer Dildos benutzen und vor ihr masturbieren, um sein Sperma von ihren Füßen zu lecken? Fantasie hilft hier sicherlich, und auch das Lesen von erotischer Literatur lässt einem so manchen heißen Einfall kommen. Übrigens kann es sehr reizvoll sein, sich gegenseitig Sexgeschichten vorzulesen. Einfach mal trauen und ausprobieren!

Hier die wichtigsten Tipps auf die Schnelle:

● Sanft anfangen und langsam steigern!

● Eine Skala und ein Safeword entwickeln, die verbindlich sind. Eine Skala von 1-10, bei der Sub mitteilen kann, wie hoch ihr Schmerzempfinden während der Interaktion ist. Dies gibt dem Dom Orientierung, ob er noch Spielraum für Aktionen und Steigerung hat. Ein Safeword, dass sofort eine Session beendet, wenn es von einem der beiden ausgesprochen wird. Wichtig: Auch Dom kann dieses benutzen!

● Tabus unbedingt im Vorfeld abklären! Diese sind für alle verbindlich.

● Immer wieder Zwischenfragen einbauen, um nach dem Befinden des Spielpartners zu fragen. Gerade zu Beginn kann ein Part schnell von den neuen Eindrücken überfordert sein. Auch ist es für den dominanten Part schwerer, zu Beginn einer Session sein Gegenüber in seinen Reaktionen immer richtig zu lesen. Dieses Eingespieltsein wächst mit der Zeit, und die Wahrnehmung wird diesbezüglich zunehmend besser.

● Schlaginstrumente für Spanking unbedingt zuvor am eigenen Körper ausprobieren. So kann die Kraft des Schlages besser eingeschätzt werden. Dabei kommt es auch auf das Material an. Leder wirkt beim Aufprall anders auf der Haut als Gummi oder ein Rohrstock.

● Organe, die nicht von Knochen geschützt sind, sollten niemals behandelt werden. Dies meint vor allem die Region zwischen Hüftknochen und Rippenbögen. Gerade Neulinge sollten diese Stelle aussparen und sich lieber dem Hintern widmen. Dieser hält eine ganze Menge aus. Ernste Verletzungen geschehen dort seltener.

● Bei längeren Gerätschaften wie Peitschen oder Dressurgerten sollte zuvor an einem Kissen Zielübungen unternommen werden. So passieren Unfälle sehr viel weniger, und die Entfernung und Wirkung beim Schlag können besser eingeschätzt werden.

● Alles, was unter die Haut geht, wie zum Beispiel das Spiel mit Nadeln, sollte als Praktik für Anfänger ausgespart bleiben, denn das Infektionsrisiko und die Gefahr für schwere Verletzungen wie Nervenschäden sind hier schlichtweg zu hoch. Solche Spielvarianten gehören in das Repertoire erfahrener BDSMler, die sich vorab einer medizinischen Schulung unterzogen haben.

● Die Sicherheit deiner Sub steht immer vor deinem sexuellen Vergnügen (meint BDSM-Begrifflichkeit SSC – Safe, Sane and Consensual). BDSM heißt nicht, dass du deiner Partnerin weh tust und über ihre Bedürfnisse hinweg agierst. Sie behält die ganze Zeit die Kontrolle über die Situation und legt im Vorgespräch mit ihren Tabus fest, was erlaubt ist und was nicht. Daran musst du dich halten, immer und zu jeder Zeit. Das ist der Unterschied zur Gewalt. Sub behält durch das Safeword die Kontrolle darüber, wie weit ein Geschehen gehen darf.  

● BDSM sollte zu jeder Zeit nüchtern und ohne den Einsatz von Drogen oder anderen Betäubungsmitteln praktiziert werden.

Was ist meiner Partnerin gegenüber zu beachten?

Wer mit seiner Partnerin wahre Lust erleben und seine Beziehung auffrischen möchte, der sollte ein paar Grundsätze beachten, die grundsätzlich in einer Partnerschaft und nicht nur für die Sexualpraktik BDSM gelten:

  1. Setze auf gute Kommunikation

Die Sexroutine durch aufregende, submissive Rollenspiele zu durchbrechen, kann die gegenseitige Vertrauensbasis zueinander stärken und im besten Fall noch steigern. Doch vor jeder Aktivität steht der gemeinsame und ehrliche Austausch. Wünsche und Ängste sollten hierbei offen angesprochen werden.

  • Humor ebnet den BDSM-Weg

Betrachtet vor einer Session euer ausgewähltes Kinky-Spielzeug. Fasst es einmal beide an, lasst das Material auf eure Sinne wirken. An dieser Stelle würde sich die Vereinbarung des Safewords anbieten.

  • Erst die Komfortzone, dann den neuen Gefühlen nachgehen

Kleine Schritte führen zum großen Erfolg. Beginne nicht gleich mit der härtesten Praktik, sondern wähle Inhalte, von denen du sicher weißt, diese gefallen deiner Partnerin. BDSM muss nicht unbedingt gleichschaltend mit Lustschmerz einhergehen. Vertrauensvolle Hingabe, leidenschaftliches Ausgeliefertsein und das Spiel mit Macht sind einige besondere Eckpfeiler, die den Reiz des BDSM ausmachen. Ein sinnliches Wechselspiel zwischen Eiswürfeln und einer Feder meint auch reizvolle Unterwerfung. Es braucht nicht zwingend eine Gerte.

  • Nutze geschenktes Vertrauen niemals aus

Endlich kannst du an deiner Partnerin einmal deinen ganzen Frust auslassen? Vorsicht, das geht nach hinten los und zerstört Vertrauen! Mache dir bewusst, dass du als dominanter Part eine große Verantwortung trägst. Die Sicherheit und das Wohl deiner Partnerin liegen zu jeder Zeit in deinen Händen. Sie kann sich nur ganz fallen lassen, wenn sie darum weiß. Handelst du hingegen eigennützig oder gar aus Rache, vergehst du dich an ihr.

  • Hole dir fachmännische Unterstützung

Da BDSM die Gesundheit deiner Partnerin bei unsachgemäßer Ausübung gefährden kann (sowohl die physische als auch die psychische), solltest du dir vorab technische Hilfe und fachmännische Anleitung holen. Schäme dich nicht dafür, sondern sei stolz darauf, dass du deine Fürsorgepflicht gegenüber deiner Partnerin ernst nimmst.

  • Gemeinsam das Neuland betreten

BDSM lebt vom Miteinander, es ist keine One-Man-Show. Weder eine Sub noch ein Dom agieren dabei alleine. Durch BDSM und die Gespräche, die damit verbunden sind, könnt ihr beide noch näher aneinanderwachsen und euch gegenseitig unterstützen. So wächst das Vertrauen auf beiden Seiten.

Fazit:

Die Welt des BDSM ist keine abartige oder gestörte. Sie kann für eure Beziehung zum Sprungbrett für eine bessere Kommunikation und ein solideres Vertrauensfundament werden. Diese positiven Erfahrungen können auf alle Bereiche der gemeinsamen Beziehung abfärben, euer Liebesleben auffrischen und euch große Lust erleben lassen.

                                                                 Written by Julia, Autorin „Gewürzt mit Herz“

So dekorierst du deine Frühlingshochzeit

Herzlichen Glückwunsch zu eurer Entscheidung, im Frühling heiraten zu wollen! Welche Dekorationsmöglichkeiten bieten sich euch hierfür an?

Der schönste Tag im Leben

Der Frühlingsmonat Mai ist statistisch gesehen der Monat, in welchem am meisten geheiratet wird. Kommt mit auf eine Reise der Inspiration!

Nachhaltigkeit und Natürlichkeit

Der Trend bei Frühlingshochzeiten sind nachhaltige und natürliche Deko-Elemente. Dieser Trend zeichnet sich auch bei den Einladungskarten ab. Schlichtheit und Eleganz, klare Linien und Schriftführung, wenig Worte und realistische florale Motive, alles ohne viel Schnörkel.

Eine Fotostory gehört unbedingt dazu

Eine wunderbare Möglichkeit, eure Liebe durch ein Printmedium festzuhalten, ist eine Fotostory. Nutzt die Fotostory, um die Meilensteine eurer Liebe und die Eckpfeiler der gemeinsamen Zusammengehörigkeit festzuhalten. Für euch selbst und für eure Liebsten stellt eine Fotostory eine zeitlose Erinnerung dar! Bedient euch des zauberhaften Kaleidoskops der Frühlingsfarben. Klassisch zeitlos sind Pastelltöne wie Apricot und Hellblau. Wenn ihr gerne auch trendy sein wollt, probiert einmal den komplett weißen Vintage-Stil.

Holz als nachhaltiges Dekoelement

Zugegeben, etwas robust und derb kann Holzdekoration schon wirken. Fehlt da nicht die filigrane Note, fragt ihr euch vielleicht? Schließlich wollt ihr nicht im Herbst heiraten. Gehören zur Hochzeit im Frühling nicht Leichtigkeit und Zartheit?

Bitte bedenkt, dass sich alles Genannte nicht ausschließen muss. Wirkt nicht erst Derbheit durch Zartheit und Klarheit durch Verspieltheit? So wie eure Liebe viele verschiedene Facetten beinhaltet, so ist dies auch in Bezug auf eure Dekoration. Seid gerne auch für ungewöhnliche Kombinationen offen.

Die Braut und die Brautjungfern im Frühling

Meistens genießen Braut und Brautjungfern die Zeitmomente vor der Trauung gemeinsam. Haltet diese gefühlvollen Impressionen unbedingt auf Fotos fest. Wählt den Farbton der Brautjungfernkleider in einem Pastellton wie einem zartes Rosa oder einem sanften Lavendelblau. Auch ein frisches Mintgrün oder ein schimmerndes Lila eignen sich hervorragend.

Aufgrund des Frühlings solltet ihr vor größerer Hitze verschont bleiben. Wählt luftige Stoffe und Schnitte mit hübschen Blumengestecken. Das Wohlfühlen in der Garderobe ist sehr wichtig für euer Stimmungsbarometer!

Für den Blumenschmuck der Tischdeko und des Brautstraußes bieten sich im Frühling Pfingstrosen und Kirschblüten an.

Geheimtipp: Verwendet für die Brautfrisur Schleierkraut. Diese Pflanze übersteht einen ganzen Tag und eine ganze Nacht und lässt die glückliche Braut wunderschön erstrahlen.

Beleuchtung am Abend

Eine Hochzeit dauert bis in die späte Nacht. Da sollte die Dekoration mit Lichtelementen nicht vergessen werden.

Hochzeitslieder und Hochzeitssänger

Auch eine Frühlingshochzeit sollte klassische Musikelemente wie auch individuelle Highlights beinhalten. Wusstet ihr, wer der teuerste Hochzeitssänger der Welt ist? Mariah Carey möchte für Ihre Audienz schlappe 2,5 Millionen US-Dollar. Dann vielleicht doch lieber Elton John? Ihn könnt ihn für 1 Millionen US-Dollar buchen! Na gut, dann lieber eine günstigere Superlative: Die Hochzeitstorte von Queen Victoria macht euch lange satt! Sie bringt ein Gewicht von 300 Pfund mit sich!

Fazit:

Für eine Hochzeit im Frühling eignet sich hervorragend der Vintage-Look, alles basierend auf Hochzeitsweiß. Helle, klare und einladende Strukturelemente, verbunden mit grünen Farbtupfern und Holzdeko aus Birkenstämmen, runden das perfekte Wohlfühlambiente einer Frühlingshochzeit ab.

Gesunde Ernährung: Superfood Algen

Hand aufs Herz: Gehören Sie auch zu dem Großteil der Menschen in Deutschland, die Algen in erster Linie als grünes und glibberiges Etwas aus dem Meer definieren? Mit Blick auf andere Teile der Erde kann festgestellt werden, dass bei vielen Bevölkerungsgruppen Algen als Gemüse aus dem Meer angesehen und geachtet werden und einen festen Bestandteil des Speiseplans ausmachen. Rückblickend in die Geschichte lehrten einst die Mayas die Zucht der Alge Spirulina und versorgten mit diesem Wissen 2 Millionen Menschen. Wussten Sie, dass es Algen schon lange vor uns Menschen gab? Mehr noch, sie zählen sogar zu den ältesten Lebewesen dieses Planeten!

In etwa werden 30.000 verschiedene Sorten an Algen weltweit gezählt, welche auch für 90 % der globalen Sauerstoffproduktion verantwortlich sind. Dadurch leisten Sie uns einen enormen Beitrag! Die Nahrung der Algen besteht aus den Mineralien des Wassers und dem Kohlendioxid aus der Atmosphäre, gebildet durch das Sonnenlicht. Algen vermögen aufgrund des natürlich hohen Chlorophyllgehalts, wie viele andere Pflanzen auch, Wasser und Kohlendioxyd durch Sonnenlicht in wertvolle Nährstoffe umzuwandeln. Dieser biologische Prozess ist in der Wissenschaft unter dem Begriff „Fotosynthese“ bekannt. Der wirkliche Schatz darin verbirgt sich in dem Geschenk des Sauerstoffs, welcher durch diesen natürlichen Prozess freigesetzt wird. Erkennen Sie, wie wichtig die glibberig wirkenden Algen dadurch für Mensch und Tier werden? Wir können uns nicht leisten, ohne Algen zu sein, denn ohne den produzierten Sauerstoff würde das Leben auf unserem Planeten vermutlich ein anderes sein.

Ist Alge gleich Alge?

Die Grundfarbe von Algen ist grün. Diese ergibt sich aus dem hohen Chlorophyll-Gehalt der Pflanze. Manchmal kann Sie Ihr Auge in Bezug auf die Farbwahrnehmung täuschen, denn zusätzliche Farbpigmente lassen das Grün nicht erkennen, sondern überdecken es. In der Algenkultur werden folgende Unterschiede benannt:

● Die Rotalgen (unter anderem Nori) und die Braunalgen (unter anderem Wakame)

● Die blaugrünen Algen (unter anderem Spirulina) und die Grünalgen (unter anderem Chlorella)

Die beiden letzteren gehören nicht zur Gattung Makroalgen wie ihre großen Verwandten, denn ihre Beschaffenheit ist so winzig, dass Sie diese mit Ihren bloßen Augen nicht einmal wahrnehmen können. Ihre Gattung wird als Mikroalgen bezeichnet. Spirulina und Chlorella gehören neben der AFA-Alge zu den bekanntesten Mikroalgen. Die Gemeinsamkeit aller Mikroalgen ist es, dass sie sich auf dem Speiseplan als so genanntes Superfood wiederfinden, oftmals in Form einer Nahrungsergänzung oder zum Zwecke einer Entgiftung.

Was ist es, das Algen so wertvoll macht?

Ein ganz wichtiger Faktor bei der Beantwortung dieser Fragestellung ist die Nachhaltigkeit. Das Wachstum einer Alge ist verhältnismäßig schnell und immer wiederkehrend. Diese Begebenheiten können sie in der Zukunft zu einer bedeutsamen Nahrungsquelle werden lassen, um die immer größer werdende Weltbevölkerung zu versorgen. Ebenso ist dabei ein weiterer wichtiger Faktor, dass Algen zur Klimaverbesserung beitragen, indem sie Sauerstoff durch den Fotosynthese-Vorgang produzieren und gleichsam Treibhausgase bündeln können.

Können Sie sich vorstellen, dass die Inhaltsstoffe von Algen unglaublich bereichernd und wertvoll für Ihren Körper sein können? Algen gehören in der Tat zu den nährstoffreichsten, essbaren Nahrungsmitteln. Sie schenken uns sehr viele Proteine, wichtige Mineralstoffe (Calcium, Jod, Eisen), gute Vitamine (Betacarotin, B-Vitamine) und nahrhafte Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

In Bezug auf den Säure-Basenhaushalt des Körpers helfen Algen beim Neutralisieren und Ausgleichen. Sie unterstützen dabei, den Sauerstoffgehalt im Blut zu durch deren großen Chlorophyllgehalt zu erhöhen, die körpereigene Immunabwehr zu fördern, und ihre Inhaltsstoffe agieren schützend und antioxidativ. Nicht umsonst werden Algen in der Alternativmedizin zur Ausleitung von Schwermetallen eingesetzt. Dabei fungieren Algen wie kleine Kraftspeicher, deren Nährstoffe leicht verfügbar und in konzentrierter Form sind. Hätten Sie gedacht, dass Algen in diesem Maße gesundheitsfördernd sind? Immer mehr Menschen in unseren Breitengraden entdecken den Gesundheitseffekt der Algen. Ebenso auch die Wirtschaft und deren Unternehmen, die vermehrt Produkte aus Algen herstellen.

Welche Alge findet wie Anwendung?

Getrocknet in Pulverform oder alternativ in Form von Presslingen werden Spirulina und Chlorella angeboten. Aus diesen Darreichungsformen können Sie wohltuende, energiereiche Getränke mischen, Smoothies bereichern oder Dips für Beilagen einen gehörigen Mehrwert und extra Pfiff geben.

Sind Sie ein Genießer von leckeren Salaten? Dann sollten Sie in Ihrer Küche Makroalgen verarbeiten. Eingeweicht und getrocknet sollten Sie das gerne einmal ausprobieren. Besonders Spaghetti a la Mare eignen sich besonders dafür und lassen beim bloßen Gedanken daran unseren Magen knurren.

Gibt es unter Ihnen auch Sushi-Fans? In diesem Fall wäre die Nori-Alge genau das Richtige, denn diese lässt sich als Sushi-Grundlage ganz klassisch oder klein geschnitten als besonderes Streugut für extravagante und leckere Gerichte verwenden. Letzteres beinhalten auch die Dulse-Algen, die zu der Gattung der Rotalgen gehören.

Sollten Sie ein großer Liebhaber von maritimen Gerichten sein, die intensiv nach Meer schmecken, wäre für Sie die würzige Wakame eine feine Option. Ihre Beschaffenheit ist relativ fest, anders als bei ihren Artgenossen. Nach der Anwendung einer längeren Einweichzeit kann die Wakame-Alge eine wohlschmeckende Grundlage für jegliche Arten von Eintöpfen und Suppen sein.

Als ein relativ beliebtes Gelier- und Verdickungsmittel fungiert die Alge Irish Moos. Der Knorpeltang wird in dieser Hinsicht für Speisen aller Art verwendet. Besonders in der veganen Küche ist er sehr beliebt: Er ersetzt den Einsatz von Gelatine. Dabei kann sich diese Alge in Torten, Eis, schmackhaften Dessertcremes bis hin zu mundenden Soßen befinden!

Beliebte Produkte hergestellt aus Algen

Das Superfood Algen befördert derzeit viele verschiedene Produkte auf den Markt. Lieben Sie auch die würzig-feinen Kartoffelchips? Probieren Sie doch mal als wesentlich gesündere Alternative Snacks aus knusprig und pikant verfeinerten Algenblättern. Meersalz, Rapsöl und Nori-Algenblätter – fertig ist der krosse und figurfreundliche Knabberspaß. Ebenso spannend klingt die Algen Bouillon zum Verfeinern von Suppen und Soßen. Als vitaminreiche Nahrungsergänzung bieten sich Spirulina-Tabletten an, die mit Wasser geschluckt oder in Smoothies aufgelöst werden können. Sie sind vegan, biologisch hergestellt und ohne jegliche Zusatzstoffe. Gerade als Eisenlieferant finden sie in der veganen Ernährung Anklang.

Hätten Sie vermutet, dass Spirulina Chilli eine Käsesorte darstellt, jedoch mit konventionellem Käse nichts zu tun hat? Eine Gaumenfreude, wenn man es denn scharf mag und experimentierfreudig ist. Da Spirulina acht essenzielle Aminosäuren beinhaltet, würde diese Speise dem Körper sicherlich guttun.

Auch die Welt der Brotaufstriche wird durch Algen revolutioniert, als vegane Variante zu Leberwurst oder auch eine Algen-Bratwurst, ebenso vollkommen vegan. Diese spannenden Möglichkeiten in der Verarbeitung eines nachhaltigen Lebensmittels gibt es, ergänzend durch Algenlimonade, dem Kaviar ähnlich aussehenden Algenperlen, leckere Meeres-Spaghetti (zu denen es schon ein Kochbuch gibt) und Spirulina-Cracker als weitere gesunde Alternative zu Kartoffelchips.

Ausblick auf dieses Buch Algen sind trendy und im Kommen und das gesunde Aushängeschild der aktuellen Superfood-Bewegung.

Rückblickend in die Geschichte lehrten einst die Mayas die Zucht der Alge Spirulina und versorgten mit diesem Wissen 2 Millionen Menschen. Wussten Sie, dass es Algen schon lange vor uns Menschen gab? Mehr noch, sie zählen sogar zu den ältesten Lebewesen dieses Planeten!

In etwa werden 30.000 verschiedene Sorten an Algen weltweit gezählt, welche auch für 90 Prozent der globalen Sauerstoffproduktion verantwortlich sind. Dadurch leisten Sie uns einen enormen Beitrag! Die Nahrung der Algen besteht aus den Mineralien des Wassers und dem Kohlendioxid aus der Atmosphäre, gebildet durch das Sonnenlicht. Algen vermögen aufgrund des natürlich hohen Chlorophyllgehalts, wie viele andere Pflanzen auch, Wasser und Kohlendioxyd durch Sonnenlicht in wertvolle Nährstoffe umzuwandeln. Dieser biologische Prozess ist in der Wissenschaft unter dem Begriff Fotosynthese bekannt. Der wirkliche Schatz darin verbirgt sich in dem Geschenk des Sauerstoffs, welcher durch diesen natürlichen Prozess freigesetzt wird. Erkennen Sie, wie wichtig die glibberig wirkenden Algen dadurch für Mensch und Tier werden? Wir können uns nicht leisten, ohne Algen zu sein, denn ohne den produzierten Sauerstoff würde das Leben auf unserem Planeten vermutlich ein anderes sein.

Ist Alge gleich Alge?

Die Grundfarbe von Algen ist grün. Diese ergibt sich aus dem hohen Chlorophyll-Gehalt der Pflanze. Manchmal kann Sie Ihr Auge in Bezug auf die Farbwahrnehmung täuschen, denn zusätzliche Farbpigmente lassen das Grün nicht erkennen, sondern überdecken es. In der Algenkultur werden folgende Unterschiede benannt:

● Die Rotalgen (unter anderem Nori) und die Braunalgen (unter anderem Wakame)

● Die blaugrünen Algen (unter anderem Spirulina) und die Grünalgen (unter anderem Chlorella)

Die beiden letzteren gehören nicht zur Gattung Makroalgen wie ihre großen Verwandten, denn ihre Beschaffenheit ist so winzig, dass Sie diese mit Ihren bloßen Augen nicht einmal wahrnehmen können. Ihre Gattung wird als Mikroalgen bezeichnet. Spirulina und Chlorella gehören neben der AFA-Alge zu den bekanntesten Mikroalgen. Die Gemeinsamkeit aller Mikroalgen ist es, dass sie sich auf dem Speiseplan als so genanntes Superfood wiederfinden, oftmals in Form einer Nahrungsergänzung oder zum Zwecke einer Entgiftung.

Was ist es, das Algen so wertvoll macht?

Ein ganz wichtiger Faktor bei der Beantwortung dieser Fragestellung ist die Nachhaltigkeit. Das Wachstum einer Alge ist verhältnismäßig schnell und immer wiederkehrend. Diese Begebenheiten können sie in der Zukunft zu einer bedeutsamen Nahrungsquelle werden lassen, um die immer größer werdende Weltbevölkerung zu versorgen. Ebenso ist dabei ein weiterer wichtiger Faktor, dass Algen zur Klimaverbesserung beitragen, indem sie Sauerstoff durch den Fotosynthese-Vorgang produzieren und gleichsam Treibhausgase bündeln können.

Können Sie sich vorstellen, dass die Inhaltsstoffe von Algen unglaublich bereichernd und wertvoll für Ihren Körper sein können? Algen gehören in der Tat zu den nährstoffreichsten, essbaren Nahrungsmitteln. Sie schenken uns sehr viele Proteine, wichtige Mineralstoffe (Calcium, Jod, Eisen), gute Vitamine (Betacarotin, B-Vitamine) und nahrhafte Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

In Bezug auf den Säure-Basenhaushalt des Körpers helfen Algen beim Neutralisieren und Ausgleichen. Sie unterstützen dabei, den Sauerstoffgehalt im Blut zu durch deren großen Chlorophyllgehalt zu erhöhen, die körpereigene Immunabwehr zu fördern, und ihre Inhaltsstoffe agieren schützend und antioxidativ. Nicht umsonst werden Algen in der Alternativmedizin zur Ausleitung von Schwermetallen eingesetzt. Dabei fungieren Algen wie kleine Kraftspeicher, deren Nährstoffe leicht verfügbar und in konzentrierter Form sind. Hätten Sie gedacht, dass Algen in diesem Maße gesundheitsfördernd sind? Immer mehr Menschen in unseren Breitengraden entdecken den Gesundheitseffekt der Algen. Ebenso auch die Wirtschaft und deren Unternehmen, die vermehrt Produkte aus Algen herstellen.

Welche Alge findet wie Anwendung?

Getrocknet in Pulverform oder alternativ in Form von Presslingen werden Spirulina und Chlorella angeboten. Aus diesen Darreichungsformen können Sie wohltuende, energiereiche Getränke mischen, Smoothies bereichern oder Dips für Beilagen einen gehörigen Mehrwert und extra Pfiff geben.

Sind Sie ein Genießer von leckeren Salaten? Dann sollten Sie in Ihrer Küche Makroalgen verarbeiten. Eingeweicht und getrocknet sollten Sie das gerne einmal ausprobieren. Besonders Spaghetti a la Mare eignen sich besonders dafür und lassen beim bloßen Gedanken daran unseren Magen knurren.

Gibt es unter Ihnen auch Sushi-Fans? In diesem Fall wäre die Nori-Alge genau das Richtige, denn diese lässt sich als Sushi-Grundlage ganz klassisch oder klein geschnitten als besonderes Streugut für extravagante und leckere Gerichte verwenden. Letzteres beinhalten auch die Dulse-Algen, die zu der Gattung der Rotalgen gehören.

Sollten Sie ein großer Liebhaber von maritimen Gerichten sein, die intensiv nach Meer schmecken, wäre für Sie die würzige Wakame eine feine Option. Ihre Beschaffenheit ist relativ fest, anders als bei ihren Artgenossen. Nach der Anwendung einer längeren Einweichzeit kann die Wakame-Alge eine wohlschmeckende Grundlage für jegliche Arten von Eintöpfen und Suppen sein.

Als ein relativ beliebtes Gelier- und Verdickungsmittel fungiert die Alge Irish Moos. Der Knorpeltang wird in dieser Hinsicht für Speisen aller Art verwendet. Besonders in der veganen Küche ist er sehr beliebt. Er ersetzt den Einsatz von Gelatine. Dabei kann sich diese Alge in Torten, Eis, schmackhaften Dessertcremes bis hin zu mundenden Soßen befinden!

Beliebte Produkte hergestellt aus Algen

Das Superfood Algen befördert derzeit viele verschiedene Produkte auf den Markt. Lieben Sie auch die würzig-feinen Kartoffelchips? Probieren Sie doch mal als wesentlich gesündere Alternative Snacks aus knusprig und pikant verfeinerten Algenblättern. Meersalz, Rapsöl und Nori-Algenblätter – fertig ist der krosse und figurfreundliche Knabberspaß. Ebenso spannend klingt die Algen Bouillon zum Verfeinern von Suppen und Soßen. Als vitaminreiche Nahrungsergänzung bieten sich Spirulina-Tabletten an, die mit Wasser geschluckt oder in Smoothies aufgelöst werden können. Sie sind vegan, biologisch hergestellt und ohne jegliche Zusatzstoffe. Gerade als Eisenlieferant finden sie in der veganen Ernährung Anklang.

Hätten Sie vermutet, dass Spirulina Chilli eine Käsesorte darstellt, jedoch mit konventionellem Käse nichts zu tun hat? Eine Gaumenfreude, wenn man es denn scharf mag und experimentierfreudig ist. Da Spirulina acht essenzielle Aminosäuren beinhaltet, würde diese Speise dem Körper sicherlich guttun.

Auch die Welt der Brotaufstriche wird durch Algen revolutioniert, als vegane Variante zu Leberwurst oder auch eine Algen-Bratwurst, ebenso vollkommen vegan. Diese spannenden Möglichkeiten in der Verarbeitung eines nachhaltigen Lebensmittels gibt es, ergänzend durch Algenlimonade, dem Kaviar ähnlich aussehenden Algenperlen, leckere Meeres-Spaghetti (zu denen es schon ein Kochbuch gibt) und Spirulina-Cracker als weitere gesunde Alternative zu Kartoffelchips. Algen sind trendy und im Kommen und das gesunde Aushängeschild der aktuellen Superfood-Bewegung.

Mein Blogartikel: Spielsucht bei Kindern und Jugendlichen

Zweifelhafte Trends unter Jugendlichen – Wovor sollten Kinder geschützt werden?

Nicht nur die sozialen Netzwerke ziehen immer mehr Jugendliche in ihren Bann. Auch das Gaming wird immer populärer. Dabei gibt es die unproblematischen Spiele, die einen gewissen Lernerfolg versprechen und die sozialen Fähigkeiten fördern. Gleichsam konsumieren Jugendliche immer mehr die als problematisch einzustufenden Spiele bis hin zu den Glücksspielen der Online Casinos. Diesen zweifelhaften Trends soll durch Maßnahmen des Schutzes entgegengewirkt werden.

Wann wird ein Spiel und das Spielen in Online Casinos problematisch?

Gerade bei den Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren bürgen vor allem diejenigen Spiele ein gewisses Risiko, welche mit einem finanziellen Aufwand einhergehen. Hierbei werden vom Anbieter des Spiels bewusst Kostenfallen in einen Spielablauf integriert, um dieses in irgendeiner Weise attraktiv zu gestalten und somit die Kinder zum Kaufen animieren. Gerade auch eine psychologische Komponente kommt hierbei zum Tragen. Auch die Nutzung derjenigen Online Casinos, die wenig gesichert ihre Dienste auf dem Markt anbieten, bilden eine zweifelhafte Richtung. Diese sollten wenigstens mit einer EU-Lizenz ausgestattet sein, denn diese beinhaltet sichere Rahmenbedingungen.

Zweifelhafte Trends: Glücksspielelemente und finanzielle Aspekte

Jugendliche sind eine der wichtigsten Zielgruppe der Computerspielindustrie. Sie sind aufgrund ihres Entwicklungsstands leicht verführ- und beeinflussbar. Monetäre Aspekte wie das Hinzukaufen von Spielerweiterungen oder zeitlich begrenzte Items binden die Kinder stark an einen Spielverlauf.

Auch Lootboxen, In-Game-Währungen und 1-Click-Käufe animieren die jungen Spieler, finanzielle Investitionen in ihr Freizeitvergnügen zu tätigen.

In Bezug auf Ausschmückungen der Handlungskulisse oder der Spielprotagonisten geben die Jugendlichen zudem vermehrt Geld aus.

Kinder und Jugendliche als Konsumenten von Online Casino-Spielen?

Der Weg von kostenverursachenden Videospielen führt oftmals hin zu den Online Casinos. Die Anonymität des Internets lockt, um eine Nicht-Volljährigkeit zu verschleiern und das Angebot von Online Casinos zu konsumieren.

Der Glücksspielstaatsvertrag regelt den organisatorischen Rahmen von Online Casinos. Offiziell ist das Glücksspiel nur Volljährigen gestattet. Es liegt in der Verantwortlichkeit der Inhaber der Plattformen, durch geeignete und zuverlässige Identifizierungs- und Authentifizierungsmaßnahmen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren von der Nutzung auszuschließen. Da Jugendliche erfinderisch sein können und auch mal die Ausweisdokumente ihrer Eltern benutzen, ist ein vollständiger Schutz auch mit besten technischen Personalisierungsmechanismen nicht immer garantiert.

Hier empfiehlt es sich, nach einem Betreiber mit europäischer Lizenz zu suchen, denn diese bietet schützende Rahmenbedingungen, um Missbrauch zu verhindern und Sicherheit zu gewährleisten.

Zudem stehen die Eltern und Erziehungsberechtigten eines Kindes in der Mitverantwortung, vor unerlaubtem Glücksspiel um Echtgeld zu schützen.

Unerlaubte Werbung in sozialen Netzwerken

Äußerst kritisch anzusehen ist der Trend der Werbung für Glücksspiel für Kinder. Dieses ist nicht erlaubt, doch findet sich in kaschierter Form auf Plattformen wie Twitch oder in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter wieder. Diese Werbung ist als solche nicht immer deklariert. Auf der Plattform Twitch kann zum Beispiel Streamern beim Live-Spielen zugesehen werden. Follower der Streamer sehen dabei, wie Geldsummen gewonnen werden und dieses auf eine vermeintlich einfache und unkomplizierte Art und Weise. Mögliche finanzielle Verluste werden hierbei eher nicht erwähnt.

Bei den Betrachtern implizieren sich dadurch Botschaften im Gehirn. Diese können suggerieren, dass das Glücksspiel grundsätzlich gefahrlos sei und eine gute Möglichkeit, um Geld ohne großen Aufwand zu verdienen.

Die Werbedeals, die hinter diesen Aktionen stehen und mit denen You-Tuber Geld verdienen, sind für die jugendlichen Zuschauer nur schwer zu erkennen.

Die Plattform Twitch versucht diesem Trend mit Maßnahmen wie zeitlicher Streaming-Begrenzung und einer Ausstrahlungszeit erst nach Mitternacht Einhalt zu gebieten, um Jugendliche besser zu schützen.

Mittlerweile muss Werbung in sozialen Netzwerken auch als solche gekennzeichnet sein, doch dies können Jugendliche aufgrund ihrer Unbedarftheit oftmals schwer einschätzen.

Die Gefahr einer Spielsucht ist bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen tendenziell höher, da diese im Gegensatz zu Erwachsenen die Konsequenzen ihres Handelns schwerer einschätzen und zu einem Ende in einem laufenden Spiel finden können. Jugendliche sind risikobereiter und weniger vorsichtig und weitsichtig. Auch das Streben nach sozialer Anerkennung und Ruhm lässt Jugendliche solchen You-Tuber-Aktionen folgen, denn You-Tuber sind deren angesehene Idole und in deren Wahrnehmung authentische Stars. Sie blicken zu diesen auf, und diese fungieren oftmals als Vorbildfunktion und Orientierung für eigenes Verhalten.

Durch die Spielkomponente können Online Casino-Siele auf den Plattformen der sozialen Netzwerke nicht gänzlich verboten werden. Es braucht auf jeden Fall das aufklärende und achtsame Gespräch aus dem persönlichen Umfeld des Jugendlichen über mögliche Risiken derer.

Welche Warnsignale zeigen sich bei einer beginnenden Sucht?

Veränderte Kontaktaufnahme

Der Jugendliche sucht vermehrt das Alleinsein und weicht Begegnungen mit anderen aus. Er zieht sich immer mehr zurück und ist fast nur noch auf das Spielen konzentriert.

Keine anderen Freizeitaktivitäten

Neben dem Spielen nimmt der Betroffene kaum mehr andere Aktionen wahr. Die Zeit der Nutzung der Spiele breitet sich stetig aus und überschattet alle anderen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

● Eine neue Tagesstruktur

Der bisherige Tag-Nacht-Rhythmus kehrt sich oftmals vehement. Die Kinder schlafen sehr viel weniger und legen ihren gesamten zeitlichen Fokus auf das Spielen.

Beeinträchtigte Impulskontrolle

Ein Verzicht auf das Spielen oder keinen Zugang dazu zu haben bringt die Kinder in emotionale Bedrängnis. Sie reagieren darauf ungewohnt intensiv mit Wut und Aggression. Auch depressive Zustände können sich einstellen und blockieren die sonstigen Wesenszüge des Kindes.

Schludernde Nachlässigkeit

Zuvor feste Aufgaben und Verpflichtungen werden kaum mehr beachtet oder vergessen, da das Gamen das Denken sehr vereinnahmt. Die Konzentration auf Alltagsfaktoren wie Hausaufgaben lässt stark nach.

Fehlende Selbstreflektion

Das eigene Nutzungsverhalten kann der Jugendliche nicht mehr eigenständig erörtern. Eine neutrale und realistische Einschätzung der vorherrschenden Situation wird kaum mehr möglich sein.

Hilfreiche Tipps für Eltern:

→ Machen Sie Glücksspiel zum Thema

Neben einem wachsamen Blick auf die Internetnutzung Ihres Kindes wäre es ratsam, das Thema Glücksspiel offen zu kommunizieren als auch die Gefahren, die davon ausgehen können. Stellen Sie auch klar, dass diese erst ab Volljährigkeit legal genutzt werden dürfen.

→ Aufklärung von außen ist ergänzend, nicht ersetzend

Kampagnen von Schulen oder Vereinen in Bezug auf Spielsucht reichen nicht als alleinige Aufklärungs- und Schutzmaßnahme aus. Ihr Kind braucht in jedem Fall die Gesprächsreflektion mit Ihnen, um Gehörtes und Gesehenes zu verarbeiten.

→ Verwahren Sie wichtige Dokumente sicher

Wenn sich jemand Ihres Personal- oder anderen Ausweises bedient, stellt dies nach § 281 Strafgesetzbuch ein Vergehen dar. Dieses kann Ihnen schlimmstenfalls eine Haft- oder Geldstrafe einhandeln, deshalb ist hier große Vorsicht geboten.

→ Haben Sie Ihr Konto im Blick

Achten Sie aufmerksam auf auffällige Kontobewegungen wie Ein- und Auszahlungen eines Online-Casinos. Auch unerwartete Abweichungen im Kontostand sollten Anlass sein, genau hinzusehen.

→ Nutzen Sie Hilfsangebote

Scheuen Sie sich nicht davor, bei einer aufkommenden Spielsucht oder bei einem exzessiven Spielkonsumverhalten Ihres Kindes Hilfsangebote von außen in Anspruch zu nehmen. Seien Sie Ansprech- und Vertrauensperson, hören Sie aufmerksam zu und machen Sie Ihrem Kind keine Vorhaltungen oder Vorwürfe. Gehen Sie daraus resultierende Schritte gemeinsam an und holen Sie sich dabei gegebenenfalls auch für sich professionelle Unterstützung.

Achtsamkeit anstatt Panikmache

Nicht jedes Spielverhalten ist gleichsam pathologisch und nicht jeder Jugendliche tendenziell gefährdet. Der soziale und kulturelle Hintergrund und die primären Ansprechpersonen spielen hierbei eine bedeutsame Rolle.

Auch können Symptome der Pubertät oder Vorpubertät die Einschätzung einer möglichen Gefährdung tangieren. Manchmal sind psychische Verhaltensstörungen bereits vorhanden, aus welchen erst eine aufkommende Spielsucht generiert.

Ein offenes Gespräch und ein wachsamer, individueller Blick sind grundsätzlich ratsamer als ein sofortiges generelles Spielverbot, welches fast immer zu Kurzschlusshandlungen von Seiten des Jugendlichen führt.

Hinweis der Autorin: Glücksspiel ist erst ab Volljährigkeit gestattet. Glücksspiel kann süchtig machen.